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„heil? meiner Graten beruhet auf der Arbeitsamkeit,»Bevölkerung und Treue meiner Unterthanen. Mit»allen euren Buß-Werken bezahlt ihr nicht den Strick,» mit welchem ihr eure Lenden umgürtet, dem Bauer»nicht einen Nagel an dem Pfluge, womit er euch er-»nährt, und noch viel weniger einen Mann meiner»zahlreichen Arniee, mit der ich nieine Skaten wieder„die Feinde beschütze, oder die Rechte der Krone gel-»tend mache. Darum begebt euch fort, und zieht in»das Gebieth jenes Herren, dem ihr einen ewigen Ge-„ horsam geschworen habt, oder verändert eure Grund-„sähe, werdet thätig, arbeitet wie andre, tragt als»treue Unterthanen zum Wohl meines States bey,„und bevölkert mein Land!" Und wenn seine eigeneUnterthanen einen solchen Anfall von Wahnsinn undRaserey hätten, so würde er sie entweder unter seineArmee vertheilen, oder in den Arbeits - Häusern zunützlichen Arbeiten und Beschäftigungen anhalten.So sehr es nun dem Wohl des States und den Pflich-ten seines Fürsten wiederspricht, eine solche Gattungvon Menschen aufzunehmen: so unschicklich ist es auch,dieselben, wenn sie schon aufgenommen worden wären,länger zu dulden. Fürsten sind Menschen so gut wiewir andere; sie haben einen eben so starken Antheil vonSchwachheiten und Vorurtheilen erhalten, als wirrsie können also eben so gut irren und fehlen. Möncheüberlisteten oder hintergingen schwache, oft von Vor-urtheilen geblendete Fürsten, sie gaben ihren Buß-Werken einen Anstrich von Heiligkeit, machten sie zumWesentlichen der Religion- und erlangten dadurch dieDuldung ihres Ordens. So wie es aber thörichtseyn würde, wenn der Sohn oder der Enkel die Feh-ler, die ihre Väter im Hauswesen machten, nicht ver-bessern wollten, so bald sie dazu Gelegenheit gesunde»haben, und Klugheit genug besitzen: eben so thörichtwürde es auch seyn, wenn ein Fürst, so bald er die
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