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14 (1820) Australien / [Hrsg.: Theophil Friedrich Ehrmann; Friedrich Ludwig Lindner]
Entstehung
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333
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Archipel der heiligen Geist-Lander. zzz

leichter abzusondern. Aus Wirtbschaftlichkcit kann esnicht geschehen, denn sonst würden die Tanneser in demgroßen Haine von wilden Cocospalmen nicht so viel Nüsseunter den Bäumen verderben lassen.

Rund um den grünen Platz hiengen aufden Gebüschenkleine Lappen von dem Zeuge, welches aus der Rinde einesFeigenbaums bereitet, und in Form eines Gürtels odereiner Schärpfe getragen wird.

Die Werkzeuge, deren sie sich zur Arbeit bedienen, sindziemlich roh und unbchülstich. Ihre Axt ist völlig so gestal-tet, wicjene, die aufden sreundschaftlichen oderSociclats»Inseln im Gebrauch sind; auch der Stein, der die Klingeausmacht, warhier eben so wie dorr, schwarz und dem Ba-salt ähnlich. DleseSteinartwird von der benachbarten In-sel Anattan geholt.

Die Waffen der Tanneser, ohne welche sie sich nie se-hen lasse», bestehen in Bogen und Pfeilen, in Keulen,Wurfspieße» oder Speeren, und in Schleudern. Jluf Bo-gen und Schleuder verstehen sich die jungen Leute am besten;die älteren hingegen wissen den Speer und die Streitkvlbevorzüglich gut zu führen. Die Dogen sind sehr stark, vomschönsten elastischen Kasuarinaholz und trefflich geglättet;sie werden vermuthlich^»»!» Zeit zu Zeit mit Orl cinge-schmiert, damit sie stäks glänzend und biegsam bleiben. DiePfeile bestehn aus einem beinahe vier Fuß langenRohrstab,und die Spitze aus eben dem schwarze» Holze, welches vonden Mallicolesern zu gleichem Endzweck gebraucht wird.Doch sind die Spitzen hier anders geformt als dort, näm-lich dreieckig!, zum Theil über zwölf Zoll lang, und aufzwei, oftmals auf allen drei Seiten eingekerbt, oder mitWiderhaken versehen.

Zur Vogeljagdnd zum Fischengebrauchen sie Pfeile,die drei Spitzen habe».