Archipel der heiligen Geist-Länder. Zz/
bis zwanzig Mann führen. Die Segel waren niedrig,Und bestanden aus dreyecktgten Matten, davon das breiteEnde aufwärts, Pas spitzige nach unten zu gekehrt war.Ein langes Stück Holz, wie ein Trog ausgehöhlt, machtden Loden des Kauvts auS- und die Seitenwände beste-hen otis einer oder zwei aufeinander gesetzten Planken, diemit Stricken von Cocosfasern verbunden sind. Bei Bear-beitung der Planken wird die äußere Seite ganz glatt undeben gezimmert, indeß auf der innern, in gewisser Ent-fernung, kletnc Erhöhungen oder Höcker am Holze gelas-sen werden, die in senkrechter Richtung durchbohrt, alslauter fest eingeschraubte Ringe hervorragen. Durch dieseLöcher oder Ringe ziehen sie die Stricke durch, und schnürden auf solche Art die Planken eine auf die andere fest,vhne daß außerhalb, weder von den Löchern Noch von denStricken, das Mindeste zu sehen ist. Die Ruder sind inaller Absicht nngeschickr, sowohlwasdie Form, als wasdieArbeit betrifft. Daß dieTannesen in ihrenArbeiten wenigerGeschick zeigen, als die Bewohner der freundschaftlichen Ei-lande, mag daher rühren, daß der ewige Krieg, wo>!iin sieju leben scheinen, ihnen nichlZeit genug dazu erübrige!»läßt.
Zu den Vergnügungen und vielleicht aiich zu den re-ligiösen Handlungen dieser Insulaner- gehört der Gesang,der hier, so wie das ganze Volk, einen ziemlich ernsthaftenCharakter hat. AIs Förster sie einiNal ersuchte, ihm etwasvorzusingen, stimmte einer ein sehr einfaches Lied an, wel-chcs jedoch harmonisch genug klang, auch mehr Melodiehatte, als Förster unter dem heiße» Himmelsstrich imSüdmeer jemals gehört zu haben sich erinnerte, Es warUngleich reicher und mannichfaltiger an Tönen, als die Ge-sangede, Tahitier und der Einwohner von Tonga -Tabu-von welchen es sich zugleich durch seine ernsthafte ÄtrlodieUnterschied. In den Worten mußte ein eigenes Sylben,maas beobachtet ftp», sy leicht und saiift flösse» sie ihnen
Aas