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14 (1820) Australien / [Hrsg.: Theophil Friedrich Ehrmann; Friedrich Ludwig Lindner]
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341
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Archipel der heiligen Geist-Lander. 341

Nach dieser möglichst vollständigen Beschreibung dervorzüglichsten Inseln im Archipel des heiligen Geistes kön-nen wir uns über die anderen, hierher gehörigen, Eilandeum so kürzer fassen, als auf ihnen keine auffallende Ver-schiedenheit von den anderen Statt finden kann.

Die Insel Aurora besteht, von einem Ende zumanderen, aus einem schmalen, von Norden nach Südenstreichenden, langen Berge, derziemlich hoch und oben zu-gespitzt ist. Sie mag ungefähr 36 Engl., Meilen lang,scheint aber nicht über .5 Engl. Meilen breit Z't. seyn. DieMitte derselben liegt 15 0 6' s. Dr. und 168° 24/östl.L. v. Gr.

Pentecüte oder Pfingstinsel liegt etwa vierMeilen südlicher, und hat ungefähr die gleiche Größeals Aurora,

Die Insel oder der Aussätzigen liegt,

ihrer Mitte nach, unter 15° 22' s, Br. und i<>8 ö 3'östl. L. v. Gr., und hat, sowie die vorige Insel, ander übrigens steilen Küste, schön angebauete Ebenen undschien sehr volkreich zu seyn.

ki>6 de letoile, hat sehr steile User, ist am nordöst-lichen Ende jedoch flach und mit mancherlei Arten Bäu-men bedeckt, Diese Insel ist besonders reich an Palme,,.Von den steilen, grüne» Ufern stürzten malerische Casca--cn in die See.

Die Insel Sandwich, (17 0 40' f. Br. und1 6$° 30' üstl. L,v. Gr.) ist ziemlich bergige, doch nirgendsteil und ergötzt das Auge deö Seefahrers durch eineMenge herrlicher Aussichten. Finstere Wälder wechselnangenehm mit großen, freien Strecken ab, die ihrer schö-nen, goldgelben Farbe wegen. den europäischen reifenKornfeldern ähnlich sehen. Förster hielt dies Eiland fürcincs der schönsten der ganzen Gruppe, und für vorzüg-