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Reu - Seeland.
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findet sich zuerst eine Einfassung von Palissaden. Jede?Pfahl ist 7 bis 8 Fuß hoch, und gerade in die Erde ge-fetzt. Unten wird die Erde fest gestampft und mit Rasenbelegt. Hinter dieser Pfahlwand befindet sich ein 5 b,S6 Fuß tiefer Graden, doch nur auf drrLandftike, wo einfeindlicher Uebcrfall zu besorgen ist. Dann folgt noch eineEinfassung von Palissaden, welche den Platz zu verschließendienet, und ein längliches Viereck bildet. Die Eingängestehen, an diesen doppelten Pfahlwänden, einander nichtgegenüber; sondern man muß, wenn man durch dasThorder ersten Einfassung gekommen ist, eine ziemliche Streckeauf einem schmalen Fußsteige gehen, um an den Eingangder zweiten Einfassung zu kommen. Die Thore findklein.
Außer dieser Verschanzung ihrer Wohnplätze, wird dasDorf, auf der Landseike, noch durch ein Außenwcrk ver-theidiget, welches ebenfalls ein verpalissadiries Vier-eck ist.
Beim Eingänge ins Dorf, ist noch ein Werk oderGerüst angebracht, welches auf starken Säulen ruht, undworaufman mittelst einerLeiter steigt. Hier liegen stet-eine Menge Steine und Spieße. Diese Gerüste werdenin Kricgszeiten durch ordentliche Schildwachen besetzt.
Im Innern des Dorfes sieht man einen freien Platz,zwischen zwei Reihen von Häusern, die längs den Cinfas-sungspaliffaden erbauet sind. Jedes Haus hat auf derSeite ein Schirmdach, welches zur Küche dienet, und wodie Einwohner essen; denn im Hause selbst essen sie nie.
Der Raum zwischen beiden Reihe» der Häuser isteine Art Waffenplatz, auf welchem der Boden festgeschlagenist, so daß kein Gras darauf wächst, und welcher sehr reingehalten wird.
In der Mitte dieses freien Platzes befinden sich dreiöffentliche Gebäude. Das erste und nächste am Eingänge