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14 (1820) Australien / [Hrsg.: Theophil Friedrich Ehrmann; Friedrich Ludwig Lindner]
Entstehung
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389
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Die Ladronen- oder Marianen - Inseln

Ein ziemlich vollständiges Gemälde findet man ,'n derallgemeinen Welthistorie, worin die von einemgelehrten, Engländer verfaßte: ,,Natur- und bürg er«liche Geschichte der Marien- oder Diebsi le-se ln," aufgenommen worden. Herr Adelung hat dieselbeseiner Ueh^rsetzung des de Brosse hinzugefügt; wofür Manihm Dank wissen würde, wenn nicht der schleppende, pe-dantische Styl der Übersetzung die treffliche Arbeit deSEngländers ungenießbar machte.

In den allg. geogr. Ephemeriden Bd. XXI. S. 257 f.ll. ZSyf. ist eine historifche-geographische Abhandlung ü derdieMarien-Jnsel-Truppe, vonHrn. B r^i tr ingbekannt gemacht, worin die bisherigen Nachrichten in derKürze zusammengestellt sind. DieSchilderung dcrEingebor-nen ist jedoch in dieser Abhandlung nur sehr flüchtig gerathen»

Wir können keine neueren Nachrichten von den Ma-rianen bekannt machen; wir wollen unsaber bemühen, ausden ältern-diejenigen heraus zu heben, welche geschickt zuseyn scheinen, das Interesse für dieselben neu zu beleben,und zugleich den barbarischen Unverstand einer Regierung zuzeigen, die aus einem Paradiese Einöden erschuf und dieälteste, und lange Zeit einzige Colonie in Australien ab-sichtlich in dem erbärmlichsten Zustand erhielt.

Die Lage desArchipels ist bereits oben bemerkt worden;hier liegt es uns ob, zusörderst die Namen der einzelnenInseln und die allgemeine Naturbeschaffenheit derselbenanzuzeigen.

Don Norden nach Süden folgen die Inseln, de^glaubwürdigsten Angaben zu Folge, in nachstehender Ord-nung auf einander.

Urac oder Urac ar, die nördlichste der Mari'anen,liegt, nach AngabeberJesuiten, 20^5' nördl. Br.; LaPey-