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Australien.
rouse vermuthet aber, sie sey um zo zu weit nach Nordengesetzt worden. Sie besteht wahrscheiniich aus einem nack-ten Felsen, der nie bewohnt worden. Sie soll vier 8teue%im Umfange haben. Man findet in keinem der erwähntenSchriftsteller eine besondere Beschreibung der Insel.
Die Mangs-Jnseln sind drei Felsen im Süksivestenvon UracaS, von denen sie etwa g Meilen entfernt sey»mooen, Jede soll drei Meilen im Umfang habest. Sl'ewerden auch T una s und von den Jesuiten lsles cls St.Laureat genannt. Nach La Peyrouse, der sich ihnen bisaufbrist LieueS näherte, liegen sie unter 20° 5' nördl. Br.
Die Insel Assonsong oder Assumption liegt nachLa Peyrouse, 19° 45'nördl- Br. und hat drei Lieues im Um-fange. Der höchste Punkt auf der Insel ist 200 Toisen überdem Meere erhaben. Die ganze Insel ist nichts anders, alsder Gipfel eines Vulkans, der sich in vollkommener Kegel-form erhebt, und dessen herabgefloffene Lava die ganze Inselbis auf einen, 4oToisen breiten, Streifin der Nähe des Mee-res bedeckt. Die lebhafteste Einbildungskraft kann sich kei-nen öderen, furchtbarern Ort vorstellen, als dieses Vul-kan - Esiand, das sich in seinem ganzen Umfange schwarzwie Kohle zeigt. Nur am Rande der Abgründe und Ver-tiefungen wachsen einzelneverkrüppelreCocospalmen, Lianen,Pisaagi und einige andere Pflanzen. An der Westseite kön-nen die Schiffe zwar bei go Klafter Ankergruad finden;doch ist derselbe r,ich» sicher. Auch wird man denselben umso weniger benutzen, da die Insel dem Schiffer durchaus kei-nen Nutzen verspricht. — Als La Peyrouse hier war, be-merkte man, bis auf eine halbe Lieu« vom Ufer, einendeutlichen Schwefelgeruch; auch zeigt« sich »och keine Spurvon Verwitterung der Lava, in der Mitte des Berges,vielmebr schien Alles eine glasartige schwarze Masse zu bilden.Dies macht« es wahrscheinlich, daß der Vulkan erst vorkurze r^eit einen AuSbruch gehabt hatte.