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Schurz um die Hüften. Es ist auffallend, daß außer die-sem (Surfet auch der Putz nur bei den Frauen angetroffenwird; dieser bestand aus kleinen Muscheln um Hals undArme; dabei zierten sie die Stirne mit Stückchen vonSchildkröte, und hingen dergleichen auch, nebst kleinenEocosschalen und Blumen, an ihren Gürtel. Auf solche Artgeschmückt, versammelten sich die Weiber bei ihren gesell-schaftlichen Unte, Haltungen. Bei diesen Gelegenheiten, undbesonders wenn cS zum Lanz kommen sollte, bekleidetensie sich noch mitZweigen und Wurzeln, wobei sie daS An-sehen erhielten, als ob sie in einem Käfich steckten.
Die Wohnungen waren ohne Kunst aus den Stämmender Palmenbaume erbaut, und mit Feigenblättern gedeckt.Das Innere war durch Matten*) in vier Zimmer abgetheilt,und jede Abtheilung zu einem eigenen Gebrauch bestimmt.An dem einen Zimmer schliefen, in dem andern aßen sie,in dem dritten wurden die Früchte aufbewahrt, und dasvierte diente zum gemeinschaftlichen Arbeitsort, wo beson-ders die Weiber Netze strickten oder Matten flochten **)Das Hausgeräkh bestand nur aus wenigen unentbehr-lichen Dingen, von denen übrigens versichert wird, siewären nett gearbeitet und härten dem Verstände und derErfindungskraft dieser Insulaner Ehre gemacht.
Ihre Nahrung nahmen sie größtentheils aus dem Pflan-zenreich ; sie bestand aus Cocosnüssen, Brodfrucht. YamSund Reiß. Außerdem nährten sie sich auch von Vögeln undFischen. Mäßig im Genuß dieser Lebensrnittel, kannten sie
*) Diese Matten waren zum Theil zierlich aus den Faser»von Baumbläktern, andere gröbere, die zn Decken dien-ten, aus Zweige» und Wurzeln geflochten.
**) Von einigen großen merkwürdigen Gebäuden, werdenwir sogleich wener nuten zn sprechen Gelegeiiüeit haben.