Kummet.
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gehen. Alle diese Knöpfe find Mit vergoldeten Nägeln "ibedeckt. f
Um denenjenigen eine Genüge zu leisten, die sich nicht Agewöhnen können, ein feines und flüchtiges Pferd ein Knin-met mit hölzernen Hörnern, zur Nachahinung des Kumm- ttes eines Karren»Pferdes, tragen zu sehen, hak man von \den Engländern, die solcher Herablassung empfänglicher 'find, die Gewohnheit entlehnt, nach welcher sie in diesem ;;Falle ein Kummet ohne hölzerne Hörner machen, indem \sie sich, statt derselben, platter, eiserner, Z. breiterStangen bedienen; diese Stangen fallen nicht so sehr in j-,die Augen, als die Hörner, und halten das Kummet ebenso gut- Dieses Lummet mit Stangen, oder auf engt« \jsche Art, wird oben, oder auch, wenn man will, unken •geöffnet, und dient zu eben dem Gebrauch, wie das vor- ; ihergehende. Seine Hörner sind gedrehete Stangen von «Eisen, bb, Lig. 3230, die sich an jedem Ende mir einem \iviereckigen Ringe endigen. Man umgibt jede Slang« ' imit einem Stücke schwarzes Kuh-Leber, a, läßt das Leder ) [oben um 2 Z. vorstehen, und fängt, bey 4 Z. breit, sowohl ^ jvon aussen als innen, zu schneiden an, ohne die Breite der ,Stange mitzurechnen, deren innerin Umfange man jeder- Izeit in derselben Weite folgt; auswärts übergeht man alle |mählich und unmerkllch bis auf 1 Spanne von dem Sei- ' |teil, Ringe c ab; dann nähert man sich auf gieiche Weise ;wieder bis an das Ende, wo nur 2 Z. Abstaud seyn wer- ; ■den. Das Leder an dem Ende dieser Stange muß i I. >über dieselbe vorstehen. Nach diesem also zugeschnittenen j >
, Stücke schneidet man ein gleiches von schwarzem Schaf- |Leder, welches über dasselbe ein wenig hinweg raget. So-dann schneidet.man, um die Stange zu verbergen, in ihrerganzen Lange ein Stück schwarzes Kuh-Leder, umwickelt rdamit die Stange, und nahet es an das große Stück vondemselben Feste, welches man zuerst geschnitten hak, an,welches hernach an das schwarze Leder angenähet wird. ' A'Zwischen diesen beyden lezten wird mit Pferde-Haar aus-gestopft. Hierauf fügt man das Kummet untkrwärts ,>durch einen in beyden Ringen unten an der Stange befind- Alichen Koppel - Knoten zusammen, steckt die Stränge desPferdes in beyde Seiten-Ringe, und befestigt die zweyobern durch einen Riemen mit einer Schnalle, die man ;hernach vermittelst eines oval geschnittenen, 6 Z. langen, ^
Stückes I