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Kunst-Akaherms, in Maynz.
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get. Die Haupt-Seite ist wie auf der vorhergehen»den Medaille. Auf der Rück - Seile sieht man einenWeber-Stuhl, und aufvem Boden ein Stück schonfettigen Zeug. Zur Rechten liegen allerley Werkzeuge«»r Tischler- Arbeit, und zur Linken dergleichen zürBearbeitung der Metalle. Umschrift: INGENIOET 1VDVSTRIAE. Im Abschnitt: EOl.OX'iAREG. ACADEMIAE MANT.PROEMIVM CO-NST^TVIT. MDCCLXXII.
• In May uz, der Haupt-Stadt des Erz-StiftesMaynz, wurde zwar, wie aus nachstehender Verordn-ung zu ersehen ist, im I. 1757, eine Akademie derIchöuen Ivünste errichtet, welche aber vermuthlichgehindert oder unterdrückt worden ist, weil mir vonihrem Fortgange nichts weiter bekannt geworden ist.Die kurf. nraynzische Verordnung, die Erricht-ung einer Akademie der schönen Rünste in derStadt Maynz betreffend, ist nirgends, als inHrn. Hofr. Mensel Miscellanee,» artistischen Inhal-tes, 22 Heft, (Erst 1785, <st. 8 -) S. 2Z>,fgg. ge-druckt, und lautet folgender Gestalt:
^Üir Johann Friedrich Carl, von Gottes Gnaden,
des heil. Stuhls zu Maynz r<. K. fügen hiermit zu wis-sen: Demnach Mir Uns bewogen gesehen, zu Empor»dringung der für alle geschickte prosessionisten so nö,chigrn Zeichen »Runst, und damit sich besonders dieJugend in Zeiten darin-üben, und demnächst den £Zu»5 m davon schöpfen könne, den hiesigen Mahlern,Bildhauern, und was zu dergleichen Lünsten gehörig,"ach dem Beyspiel verschiedener Städte die Errichtungciner Akademie gnädigst zu gestatten: so haben Mirauf das Uns hierüber erstattete »nterthänigfte cknilach»ten, sotbane Akademie mit h«r>'ach stehenderlVrdnung^ersehen lasten. E'-stlich wollen Mir, das; alle in Unslcrer Residenz » Stadt dahier vermahlen befindlicheMahler, Bildhauer, Rnpferftecher, Stuckstor«,
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