Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst Akademie, in Parma a. St. Petersburg. 219

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In Parma, einer Stadt des Herzogthnmes diesesNahmens, in Ober-Italien, hat der Jnftmt, nachden, Muster von Rom und Bologna, eine seirhon-t'Icrund Bildhauer: - Akadeinie angelegt.Die Schüler üben sich nach Modellen >rnd Origmalen.Jährlich werden Preise ausgetheilt; der von derMahlerey besteht in einer goldenen Medaillevon 5 Un,zen. Ehe solcher zuerkannt wird, stellt man dieStücke zur Beurtheilnug der Kenner einige Zeirösteut-lich aus.

Die kaiserliche 2lkademie der schöllen Allstein St. pecersburF, der zweyten Haupt - und Re-sidenz-Stadt des russischen Reiches, war ynsanglichmit der von Peter l. im I. 1724 gestifteten Akademieder Wijsenschaften vereinigt, aber die Kaiserinn Elisa-beth trennte dieselbe im I. 1758, und gab ihr eineandere Einrichtung und ein glänzenderes Ansehen;ihr bald darauf erfolgtet Absterben aber hiirdene siean der völligen Ausführung ihrer desfails gesaßrmEntschließungen. Die jezige große Beherrscherinnvon Rußland, Katharina 1 >. verfolgte dl^AbsichlenDerselben bey dieser Akademie, und gab ihr in:I. 1764, die jezige Gestalt, welche sie über so vieleihres gleichen erhebt. Unter der Regierung der Kai-serinn Elisabeth, wurden bey der mit der Akad. derWiffensch. verbundenen Knust-Elaste 40 Schülerinden Künsten unterrichtet; für diese und deren Lehrerwurde schon damahls eine gewisse Summe ausgewor-fen; allein, die jezige Kaiserinn machte aus jenerkleinen Anlage ein ganz separirtes großes Institut.Aus 42 Zöglingen wurden es Zvo. Verhäiknißma-siig erhöhete Sie die jährlich au die Kunst-Akademie!» zahlenden Gelder, e.bauete ihnen ein eigenesHaus, schaffte die nöthigen Gemählde, Sracuen,Stämpel, Modelle rt« für sie au, und theilte sie iir

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