Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst-Akademie, in Wien.

Hause zum schönen Brünne genannt, gemietheteHaupt-Stockwerk bringen. Die Eröffnung derselbe»geschahe aber, wegen des bald darauf erfolgten Todesdes Kaisers, erst unter seinem Ehron Folger, KaiserJoseph L, d. itf Dec. 1705. Der geh. Rath undHof-Kanzler, GrafLudw. Ph'lipv von Smzendoluwurde als Beschützer, und Freyherr Peter StrUduv. Krruveldorf, k. k. Kammer-Mahler, als Dire^«or, vom Hofe aus,. dastlbst vorgestellt. Sie bestanddamahls bloß in zwey Classen, nähmlich der Mahi^rey und Bildhauerey. Die Kunst-Beflissenensammelten sich gleich anfangs zahlreich, und die voc^treffliche Anleitung, mit eifriger Verwendung verbukden, machten den erwünschten Fortgang unzweifelhast-Allein, durch den im I. i/k/erfolgten Tod des besEren Direclors, wurde dieses, nicht nur Künstlet»sondern auchdsn meisten Profejsionisten so nützliche 3 »*stituc auf eine geraume Zeit unterbrochen, bis K»»ser Kar! VlI. dasselbe 1726, d 2o Apr. wieder her-gestellt, und unter dem Proteckorate des geh. R. < 111 ®General- Bau - Directors, Grafen Gunvaker v-Mtbann, dann der Dikection Jacobs von Schuppsk. k. Kammer-Mahlers, mit Anschaffung aller übt»gen zur Kunst nöthigen Erfordernisse, zu einem n>chhöhere» Grade erhoben und festgesetzt hat. Der >»einem Zeitraume von 6 Jahren immer zunehme»^Fleiß, die sich nach und nach entwickelten Geniesund daher.erhaltenen Kunst-Stücke, bestimmten DeI -Kaiser dahin, der Akadenue das ganze gräfl. altha»»ische Haus im so gen. Kraut -Gäßchen einzuräunie»/dieselbe mit der Architektur-Classe, einem Secret"^Nahmens Joseph Widtinaiffer v. Weirenau, eine'Professor der Bau-Kunst, und einem Lehrer ^Anfangsgründe zu vermehren, den sich in jeder ddrey Kunst-Ciasseu im jährlichen Wettstreite ausze^nenden Künstlern ansehnliche goldene und silberig