Kunst-Akademie, in Wien. 247
den ausgenommen, den ganzen Tag über zeichnen oderdoffieren. Ferien sind, nebst dem St.. Lucas - undAllerseelen-Tage, vom Weihnacht-Abend bis erstenMontag nach Neujahr, die ganze Fastnacht - Chanund Pfingst-Woche, und vom lezten Aug. bis erstenMontag im Oct., wie auch an dem Nahmens« undGeburts-Tage Sr. kaiserj. Maj., und an des Pro,tectors Nahmens-Feste.
Dienst -Leuce, sind: ein Thür-Steher zumDienste des Rathes und Secretariates, und zur Auf-sicht über die Meubeln der Akademie, u. d. gl. zweyHaus, Knechte, deren einer die sämmtlichen Lehreranfder Seite, wo die Bau-Kunst, Landschaft-Zeichn-ung und die Anfangsgründe gelehrt werden, der anderedie, wo nach Antiken und Modelle gezeichnet wird,zu bedienen, die Zimmer zu reinigen, zur gehörigenZeit zu heizen, die Schüler mit Lichtern unentgeltlich,und, wenn sie es verlangen, gegen billigen Preis mitden zum Zeichnen undBoffiereu nöthigen Requisiten,zu versehen hat. Dabey sind noch zwey Statisten,theils zum abwechselnden Gebrauch, theils zur Form-irung der Gruppen, gegenwärtig; diese stehen in kei-nem jährlichen Solde, sondern werden nur vermögeihres Dienstes stundenweise bezahlt.
Beschreibung der Kaiser! Kvnigl Akademie der bildenden Kün-ste, von A n l. weinkspf, SecretariatSAdnmcten.Wie», 17$.), H. 1» Bog.
Die Akademie pflegt zuweilen auf dem Redonttn-Sahte eine Ausstellung der neuen Werke der wienerKünstler zu veranstalten. Eine nützliche Anordnung,um unter den Künstlern Wetteifer, und zugleich beydem Publicum Theilnehmung au den Kunst-Werkenju befördern!
preis. Medaille für die Mahler, und Vild-Äauer- Akademie in Wien; Fig. 3241'. Die rechteSeite zeigt das Brust-Bild der Kaiserinn-KöniginnQ 4 Maria