246 Kunst »Akademie, in Wien.
ten an Werth bestehenden Preis erhalten, bleiben derAkademie eigen, und verschaffen dem Künstler denVorzug eines ordentlichen Mitgliedes. Durch dieUeberlaffung des zweyten Preis-Stückes, wofür eineMedaille von 8 Ducaten bestimmt ist, erhalt derKünstler, wenn er sich in dem Falle befindet, dieFreisiheit aus seine eigene Hand zu arbeiten. Die Einesendung geschieht allemahl, wie vorher bey der Anstnähme von wirklichen Mitgliedern gemeldet worden ist»Den Anfängern bey allen 6 Classen, welche die Akardemie ordentlich besuchen, werden künftig alle Jahredie so gen. von Gundelifchen Prämien (*), von unge»fähr 8 Ducaten, für jede Kunst-Classe, ausgetheilt.Die Aufgabe wird von dem Secrecariate jedes Mahlschriftlich bekannt gemacht.
Die Anfangsgründe der Architektur und derZeichnungs-Kunst nach dem Menschen, werden, anstser den Ferien, alle Werk-Tage, vormittag von 3bis ii, und nachm. von 2 bis 5 Uhr, gelehrt. DerProfessor der Landschaft-Zeichnung hält im Soirstmer, wenn er nicht, bereits erwähnter Maßen, intFreyen zeichnet, ordentlich die Stunden von 5 bis 7 ,in den Monathen Oct. Nov. Febr. März und April,von 6 bis 8, und im Dec. und Jan. von halb 6 bis halb 8Uhr abends. Eben so sind in den Winter - Monathendie Stunden bey dem Modelle und den Antiken einegetheilt/ nur baß bey den Antiken um eine ViertestStunde eher angefangen und geendigt wird. In denMonathen May, Jun. Jul. und Aug. hingegen stehtdas Modell von 6 bis Uhr morgens, und könnendie Scholaren bey den Antiken, die Mittags-Stu>"
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(') Der kaiserl. Hof»Rath vvd geh. Reich»,Hos- Referendar-ius, Paul Ancon v. Gundel, l>«t, als Ratd ver Aka-demie, derselben ein Stistuag».' Carital von jcoo ffl,Fortsetzung dieser vorhin gewöhnliche» Preise, vermacht.
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