Kirnst -Gezeug. 259
der Fuß-Schemel sind im Hub, Hebel der ersten, imSchub aber Hebel der zweyten Art.
Man sieht hierbei), daß durch den Fuß-Schemeldie zu dieser Maschine erforderliche Kraft sehr ver-winde« wird. Denn wenn man die in e anzuwen-dende Kraft, die sich zur Last in 1 , wie k 1 ju k e ver-hält, als eine Last ansieht, so verhält sich die Kraft»n h, zu dieser Last in e, wie g f ju g h.
Man kann diese Maschine auch so einrichten, daßsie zugleich tritt und zieht; Fig. 5254.
Man muß die Hebez-uge bey den Pumpen nicht zuschwer machen, theils, um die Last selbst, theils, trat b«Friction zu vermeiden. Eben deswegen thut man a.uchwohl, wenn man alle diese Pumpen so einrichtet, daß zwi-schen dem Kolben, wenn derselbe ausgehoben hat, demAushub und der Ausguß- Röhre, nur 8 Z. bis i F. hochWasser steht. Wenn indessen das Wasser höher als 28,und bis auf etliche 30 Fuß hoch, gehoben werden soll, somuß man einen Aufsatz machen, oder zwey Pumpen übereinander setzen.
Den Hub an diesen Pumpen macht man nur i, iz bisi‘V hoch, damit sie rstcht zu schwer gehen, wobey mandann darauf zu sehen hat, daß die Axe des Schwengelsnicht zu nahe an die Pumpe komme, damit die Kolben-Stange nicht inwendig an dem Pumpen-Stocke anstreiche,in welcher Absicht man dann gern bey c, Fig. ^245, einGewerbe macht; eS richtet sich aber bey alle dem die jedes«mahlige Größe des Hubes bey dein Auf- und Abgehen desSchwengels nach der Größe des Winkels, den man mitdemselben macht.
Man gebraucht um desto weniger Kraft, je länger andem Schwengel der lange Arm des Hebels gegen denkurzen ist.
Man kann etliche Pumpen unter einander anbringen,und stets die, welche unter einer andern steht, in einen Ka-sten, oder einen so genannten Sumpf, heben lassen, wor-aus dann die über ihr stehende das Wasser wiederweghebt.
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