258
Kunst-Gezettg.
Vierte Auflösung.
1. Man mache einen Winkel-Hebel, abc, Fig.Zrzl, |der an einer Welle ä b zwischen zwey Pfostei^ ^ Iund kbeweglich ist, so, daß der kurze Arm a b
der lange § c aber 6, 8 und mehr Fuß lang ist.
2. Man mach? an das Ende c des langen Armes ei-nen Aloß von zo bis 40 Pftmd schwer, und ver-sehe denselben mit Handhaben: so können i oder 2Mann an diesem Klöße schieben, und es hilft sol-cher bey dem Hub heben, wenn er von h herun-ter kommt.
Man kann den Kloß, wovon diese Pumpe denNahmen Rlotz-pumpe hat, auch weglassen, weilman so bald, als der Klotz über c nach i steigen soll,selbst eine-Kraft anwenden muß, um diesen Klotz zuheben. .(£6 nutzt besonders nichts, wenn man auf^beyden Seiten der Welle kleine Arme macht, und zweyPumpen anbringt. j
Man kann qn den langen Arm einer Pumpe mit >einem Winkel-Hebel auch zwey Zieh-Bengel a b !und a c, und so auf der andern Seite noch zwey an-dere solche Zieh - Beugel g h und g f machen,gig, 3252, da man dann zwey und auch vier Pumpenan Ein« -Welle setzen kann. Dieses Pumpenwerkeskann man sich vornehmlich da bedienen, wo die Was-ser sehr stark sind, besonders bey den Versuch- undSchürf-Arbeiten, wo man nicht gleich Wasser-Kün-ste bauen kann.
Fünfte Auflösung.
Man verbinde einen 12 bis 16 F. langen Wage-Balken, a b, Lig. 3253, durch eiserne oder hölzerneStangen c d, ,md e f, mit einem Fuß-Schemel,g h, und g i: so kann man die Maschine durch Tre-ten bewegen, » m b sowohl der Wage-Balft>,
der