Kunst -Gozeug. 285
Lager und die untere Einfassung, -je nach derRundung des Satzes ausgehaltene Streben, es.Besteht die Zimmerung in dem Schachte im Ge-gentheil aus Bolzen-Zimmerung, so lege man dieLager, da, wo die Jöcher darauf zutreffen/ aufdie Jöcher ab, Sig. 3 3 74 b ); wo dieses abernicht ist, da mache man Stelzen oder Bolzen cund6, und verwahre die Satze, wie vorhin, mit Stre-ben. Damit aber der Saß, sammt dem Lager,wenn scharf geliedert ist, nichein die Höhe gehobenwerde, mache man auch zwischen die Lager und dasnächste obere Joch Bolzen e, s, g unöh. Beyder Befestigung dieser Sätze sehe man endlich aberauch darauf, daß dieselben senkrecht, und so weitvon dem Schacht- Gestänge abstehen, daßzwsschendiesem Gestänge und dem Aufsaß, wenn jenes aufden halben Hub steht, ein Raum von 2 bis 3 Z.ist. Eben so mache man auch die Lager in den flachenSchachten, nur mit dem Unterschiede, daß die Axe desSatzes der Schacht -Stänge, Linie und parallel ist,in der gehörigen Weite von dem Gestänge absteht.io. Hierauf bringe man durch Haspel, Brems-Rä-der oder Treibe-Künste, die Sähe in die Grubeund auf ihr Lager, und stoße den Ansteck-Kiel an dasKiel-Stöcklein; die Wechsel aber, den Ort wo sie zu-sammengestoßen sind, verstopfe man mitWerg, undschmiere alle Ritzen mit Thon zu. Damit aberauch die Röhren fest hangen, so hange man sie anden Wechseln durch eiserne Klammern zusammen.n.Da, wo ein Sah ausgießt, mache man auf dieLager nach der Menge des Wassers, welches aufein Mahl gehoben wird, einen, und zwar damitdie Pumpen nicht so leicht anschnarchen (*),
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(*) Wen» Wasser und Lust zugleich in den Pumpe»«Stocksteigt, so entstein ei« Geräusch, wovon der Bergmann sagt:die pumpe schnarcht a».