284 Kunst - Gezeug.
eine Weite von 2^ Z.; überhaupt gebe man demDurchmesser der Ansteck - Röhren 7 von demDurchmesser des Süßes, wovon die Erfahrungzeigt, daß alsdann die Sätze stets voll heben, unddie Geschwindigkeiten des Wassers sich wie die Cu* a *drate der Durchmesser der Oestnungen dieser Röh^ren verhalten. Alles richte man indessen so ein, daßder ganze Saß bis unter den Kolben, wenn er' gehoben hat, nur 28 F. hoch hebt. Damit auchdie Einfassungen mit den Saßen desto besser zusarwmen halten, binde man jeden Aussah, wie diegur zeigt, mit drey, if Z. breiten, und einem stattken, £ 3. dicken eisernen Ringe; zuvor aber, undehe nian Aufsaß und Saß fest macht, verstopfman alle Rihen zwischen dem Säße und Holze wsh»mit Werg; wenn die Sähe solcher Gestalt mitR'"*gen gebunden sind, schlage man nahe an dem Eist"des Satzes in den Rand des Holzes schmäh!« bü*chene Keile, und zwar im Kreise, herum. '
man, statt dessen, einen hohen Saß mit einemsäße machen, so mache man den obern Aufsah st' ,hoch, als die Pumpe über sich heben soll, und biMde ihn oft mit eisernen Ringen.
9, Einen so Zubereiteten Saß befestige man an deinOrte, wo er ausgießen soll, in dem KünsteSchachte folgender Gestalt. Man lege un-ter den obern Aufsaß zwey, 4 Z. dicke und 6 Z. breiteLager, Lig. 5274 *); eben solche Lager c ä aberlege mai» unter den untern Aufsaß, und zwar st,daß, wenn Schrot auf Schrot gesetzt ist, diese Lagerzwischen zwey Jöcher zu liegen kommen,so ist der Sahvor dem Fall sicher, und es hangt auch das Kiel-Sst^lein, welches, so weit es im Satze ist, ejnen Absatz hastfest. Damit aber der Saß nicht zwischen den La-gern in die Höhe gezogen weck>en könne, mache man<zuf beyden Seiten der Lager, zwischen die obern
' Lager