Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst-Bezeug. 289

formire. Überhaupt muß mau bey der ganzen Ma-schine zwey Tbeile, Die mit einander einen Winkeloder Bruch machen, stets so mit einander verknüpf"',,daß sie einen rechten Winkel machen, wen» Die Kunstanf denr halben Hub steht, oder die ausrecht gedreheteKurbel mit der Linie, welche durch die Are des Ra-des und den ersten Steck-Nage! an der Kurbel Stan-ge gezogen wird, einen rechten Winkel macht; wobeydann noch zu bemerken ist, daß, wenn an einem Zwil-linge oder Kreuze der Arm, durchweichen das Gestän-ge weiter fortgeführt wird, großer, als der am ihmliegende, ist, der Hub verhältnißmäßig vermehrt,hingegen, wenn jener Arm klemer ist, vermin-dert werde.

Bey diesen Maschinen kann man die Feld-Ge-stänge vermeiden, weil man sie so nahe an den Schachtbauen kann, als man will; es ist daher ein Fehlerder Unwissenheit, wenn man Feld^ Gestänge macht,und dadurch Last und Friction ohne allen Nutzen ver-mehrt. B:y einem großen Kamm-Rade, ist.dex Ef-fect der'Maschine größer, als bey einem kleinen. /DieSatz-?, welche man in flache Schachne bringt, müssenin ihr er Donlage so lang seyn, daß sie, seiger gemesrsen, 2 ^ F. hoch heben.

Mc,m thut wohl, wenn man bey einem einfachenZeuge die Einrichtung macht, daß, ein Sah den an-dern von einer Seite zur andern zutzebc, oder die Sä-*5?, wie man sagt, über das Äreug heben, weil da-durch die Fast auf den ganzen Umgang des RadeSMehr vertheilt, und das Rad gleicharmiger bewegt,svlglich nicht c'tnwichtig wird; dieses aber erhält mau,Menn man eun.veder einen doppelten krummen Zapfen,oder zwey krum.'ne Zapfen, oder auch nur einen ein-fachen krummen Zapfen macht, in beyden leztcn Fäl-len aber auf beyden Seiten des Schachtes halbeKreuze legt. Durch diese Vorrichtungen wird m >u

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