Kunst - Graben. Kunst * Griff. zoi
Aunft-Graben, stoben, S. 252.kmfft-Griff, ein jeder bey Ausübung einer Kunstnöthiger Handgriff.
In engerer und figürlicher Bedeutung, einenichtjedermann bekannte und durch die Fertigkeit erlangteArt, eine Sacke zu behandeln; wo es oft in Nachtheil»'geni Verstände von eurer selchen Art zur Erreichungeiner unerlaubten Absicht gebraucht wird. Sich alsUrlcy Kunstgriffe bedienen. Eitk abgenutzter, rer-legeu-r Aunstgriff. , .
In guter Bedeutung genommen, bedeutet es emregelmäßiges Mittel, eine Absicht zu erreichen, odereine Schwierigkeit zu heben, ohne eine nothwendigscheinende Unvollkemmeuheit zu zulassen. Bey Ver-fertigung eines Werkes von Geschmack können sichSchwierigkeiten von verschiedener Art zeigen, biesichnicht alle beschreiben lasse»; daher sind auchdieKunst-Griffe mannichsalug. Der Künstler, dem es anGenie und Schlauiakeit fehlt, Kunstgriffe zu erffu«den, wird selten glücklich seyn. Eigentlich sind Kunst-Griffe da nöthig, wo der gewöhnliche Gang der Kunstentweder nicht weiter reichen, oder wo er natürlicherWeise in einen Fehler führen würde. Daher eszwey Haupt-Arten der Kunstgriffe giebt: solche, diedurch ungewöhnliche Wege forthelfen; und solche,wodurch man Fehler vermeidet. Die wahren Kunst-Griffe sind allemahl ein Werk des Genies, und nichtder eigentlichen Kunst, die ihre Erfindung nur erleich-tert, indem sie die Anwendung und den Gebrauch des-sen, was das Genie entwirft, möglich macht.
<>uuft-Handel, Runst-Verlag, der Handel mitWerken der Kunst, d. i. der bstdendeu Künste, derHandel mit Mahlereyen, Kupferstichen, allerley selte-nen Kunstwerken und künstlichen Arbeiten, u. s. f.
' Daher der Runft - Händler, Runft-Ver-lc'Ier, der mit solchen Sachen handelt. Den Nah-men