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Kunst-Kammer.
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stein-Gottorf, ein sehr unternehmender Herr,eher den ganzen dreyßiglährigen Krieg ausgehalten unsvielen Schaden erlitten hat, ob er gleich neutralseyn wollte, und von Dänemark würde verschlungn"worden seyn, wenn er nicht Schweben zum Sch"?gehabt hätte, weil er seine Tochter an den schwebischen König, Karl Gustav, vermahlte. Er legte
1616 die unvergleichliche gottorfische Kunst-Kammekan, und um ausländische Seltenheiten zu erhalte»/fertigte er eine Gesandtschaft nach Persien, mit de!"berühmten Adam Olearius, ab, welcher diese >»'persischen und indianischen Sachen sehr bereichertKunst-Kammer ausführlich beschrieben hat. ^kaufte hernach auch das schöne Cadinet des Arztes Ij 1Enkhnizen, Beruh. Paludanus, welcher vielerenheiten auf seinen orientalischen Reisen gesamt»^halte, wie auch seine Bibliothek, und ließ beyd^1651 nach Gottorf bringen. Nachher ist diese Ku»^Kammer von Herzog Christian Albrecht sehr ver*mehrt worden.
Gedächtniß < Münze auf die gottorfische Luvst'und Naturalien-'Lämmer, vom I. 1688; tfit?.
Die vordere Seite zeigt die auf einer Kugel fitzende gest^stgelte Fama, die in jeder Hand eine Posaune hält. »»>der Kugel sieht, in zwey Zeilen: J. D. M. ,688- U»Eist zu lesen: IX. CIMBRICI. MVSEl. MEMORI* 1 ”'Auf der Gegen - Seite ist ein zierliches Gebäude, nach N*korinthischen Ordnung, mit einer offenen Bogen »Th»^zusehen; darauf sitzt ein gegen die linke Seite sichschauender Adler, mit ausgebreiteten Flügeln, der eius»mit den Buchstaben C. A. bezeichneten Schild hält; das»'der ist zu lesen: PROTECTIO, Unten vor der Thür liegein umgestürztes Gefäß mit ausgeschütteten alten MüMsl!'und ein aufgeschlagenes Buch, mit der Umschrift: AN i *'O.VITAS. Zur rechten Seite steht das ausgchaM»,Brustbild des Jupiter Hammon, hinter welchem < ,n *Sphaera hervor raget, mit der Deyschrift: PHYslS, ulwzur Linken der P a l l a S mit der Nachteule, u it> dem Bev"Worte.' TECHNE.
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