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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst-Kammer.

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Äunft wegen der Härte des Holzes, welches leicht aus,i rm ßf, zu bewundern ist; an den Seiten ist er mit Stö-ren von Lasurstein, Iaspiß und Achat ausgelegt, und mit>Nen Geschichten des alten und neuen Testamentes bc-uahlt. Auf dem Schranke steht eine künstliche Uhr, und"wendig eine Maschine, die sich um eine Spindel dreht,>nd viererlei- Kunst-Werke zeigt. In dem Porzellan-o'mnicr wird eine Menge rarer Geschirre und Vasen von"item japan. und chi.nes. Porzellan aufgehoben; auch befiu»stch hier ein ansehnlicher Vorrath etrustifcher Vasen,>e wegen der schönen Formen und Mahlerey hochgeschätzt!°kcde,i. Das Zimmer mit Bildnissen von Mahlern, die"ch selbst gemahlt haben, enthält eine Sammlung, welche„ c Einzige in der Welt ist. Ihre Anzahl erstreckt fichgegen~£°* Ein Zimmer führt den Nahmen von dem vortreffii-antiken Hermaphroditen, welchen Einige dem in der"°tghestfchxn Villa zu Rom vorziehen. Hier wird auch,v e kostbare Sammlung von Zeichnungen aufgehoben..^Mer der Thüre steht ein kolossalischer Priap, welcherde„, Alterthume kommt, und einen Beweis der rasen-" Verehrung, die man ihm erwies, abgibt. Das Merk-»rdjqstx j„ Zimmer ist eine kleine Gemählde-

for r * e von 3 bis 400 Miniatur - Stücken guter Meister;L e "nd oval und in Silber gefaßt, und stellen die größten^Mghjg lebende vornehme Personen, Gelehrte undKünsi-vor. Die antike Münzen und geschnittene Steine

An-

ler

(Ge>

zg/tvwen) nehmen ein besonderes Zimmer ein. Diesilb! ber ersten erstreckt sich auf 12000, sowohl goldene undtne, als in Bronze, von asterley Größe. - Es sind dar-auf « 1600 Gold. Von neuern Medaillen zahlt »ranan r 00 Stück. Von allen geschnittenen Steinen findlk» s» 0 ° Stück vorhanden. Vier Zimmer find mit aller-8 e fti(if tetJ altct Waffen, Harnische, Flinten, u. d. gl. an-wei^tvvbey ,uan auch eines von den Schlössern zeigt,fcabmJ *' e Eifersucht der JtcMirer erfunden hat, um fichder Keuschheit ih»er Weiber zu versichern. Ink«z, '^ten Zimmer sieht man den Altar und das Taberna-die prächtige Begräbniß-Capelle der Groß-svgc bestimmt ist.

^irte große Herr, der eine Kunst-Kammerbstt hac, ist der Herzog Friedrich III. von Hol-stein-