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Kunst 7 Kammer.
- Die Werkzeuge der Kunst, wodurch die mehre».f. ftcn Kunst-Werke zu Stande gebracht sind,innddurchLeren geschickten Gebrauch die menschliche■ schuft so sehr vermehrt worden ist, verdienen den er»- sten-Plah >in Küsste Zimmern. Man rechnet aberhiekhec nur die Werkzeuge des Drechslers, Stel^Schleifers, Stein »Schneiders, Kupfer - Steche^Gald-Schmiedes, Uhr-Machers rc. AuchWerkzeuge der Gelehrten, welche eigentlich zu ^Wissenschaften gehören, alsa zur Geometrie,Kunst, Erd- und Stern-Kunde rc. gehören hierher'In diesem Stücke haben sich die Sammler bald weit^,bald engere Gränzen gesetzt. Die ansehnlichstenstrumenten- Sammlungen sind wohl die in Drcsdchund Cassel. Der Kurfürst August von Sachsenmelke alle Instrumente der Künstler, als: derTiO'ler, Drechsler, Juweliere,. Gold-Schmiede, l!l1besonders der Uhr-Macher, weil die Uhrinach^Kunst damahls noch zu den neuestengehörte. Alle diese Aamst-Werkzeuge wurden'^besondern Schränken verwahrt. Er ging noch«er, und sammelte auch anatomische und chirurgisJnstrmnente, verordnete"auch, daß in den gra^"Städten dergleichen Gerärhe zum allgemeinen ^brauch aus den öffentlichen Lassen angeschaffet wer^mußten. Der König von Frankreich, Ludwigahmte ihn hierin nach, und ließ imeinen eigenen Sahl zurichten, worin ^Jnstrume"^aufbewahret werden. Eine solche schöne ""zahlreiche Sammlung von anatomischen undischen Instrumenten ist unter andern auch inDergleichen Sammlungen sind unstreitig überaus »u-liä). Man kann sich Keinen bessern Begriff von et ,,eInstrumente machen, als wein, man es vor AUSsieht; und es ist zur Enveiterung und Bericht'^"der Keimrnisft sehr zuträglich, wenn man alle ver.4 '