Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst -Kammer. 387

chen Werkzeuge an einem Orte zusammen findet, diewan sonst mühsam an mehrernOrten aufsuchen wüßte.Entweder hat man dergleichen Kunst - Gerätst in sei-ner natürlichen Größe, oder man hat es nur im Klei-nen nachgemacht, welches bey großen Instrumenten,welche viel Raum einnehmen würden, nothwendig ist.doppelt schätzbar werden fie, wenn fie selbst von großenKünstlern herrühren, welche damit gearbeitet haben,ll *iö fein gemacht sind. Hingegen bleibt das ganzgemeine, als: die Drechsel-Bank, Hammer, Art,Säge rc. füglich zurück. Noch wichtiger für einen Ge-ehrten isi das eigentlich gelehrte oder wissenschaftlicheKunst- Gerätst, nähmlich: der ApparatuS von nist»^eniarifchen Inftnrmmkm im weitläuftigsten Ver-nande. Dahin gehören vornehmlich: i. geometrische2ustrumence, als: ganze Bestecke oder Reißzeuge,w'd einzelne Stücke, als: Zirkel, Haar - Zirkel, Pro*^rtional-Zirkel, Stangen-Zirkel, Taster-Zirkel,^ejß-Federn, Triangel, Winkel-Haken, Zoll-Srä-% Transporteurs, Meß - Tische, Boussolen, Meß-Ketten, Wasser »Wagen, ingl. Storch-SchnabelUnd andere Instrumente zum Nachzeichnen (*). Me^gleichen Instrumente müssen von geschickten Klmsi-sauber verfertigt seyn. Auch geometrische Figurvon Würfeln, Pyramiden, Vielecken rc. aus El-lbein, Knochen, Holz, oder Pappe, gehören zurErläuterung der Stereometrie, und können wenigstens,. wenn sie sauber gearbeitet sind, als Verzierungen an-

B b 2 gebracht

^ Nicht nur gewöhnliche Instrumente, sondern auch solche,die nicht in allgemeine» Gebrauch gekommen find, verdie-nen in Kunst,Lammeru aufbewahrt zu werde», als: D i.ler'g in(tx. niatlwimt. univ., der Jacobs,Trab, der Grad,Bogen, u. f. m. sluch veischiedene arilhmekjsche Grfindlin-oe» geboren dierber, näbmlich: Rechen-Maschinen) Sie,che»<Kal:chen, Ine Nepperischen Tläbe, die snlesischeuRechen Bitter, die Rechen-Tische, ingleichem die Reche»,Di«,chi„e„.