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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst. Kammer.

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die nürnberger, Haben ihre Figuren so klein Und>^>>ber gemacht, daß man sie kaum Mit bloßen Augen«?!'! ^ stnn ; J« B. einen Becher mit 50 steinenSchüssel,, jn einem Pfeffer-Korne, eine Kucfthe mit£ Pferden in einem Kirsch ? Kerne {*). So ver-aiI ft man in Nürnberg, für 1 Gulden, einen Schnei->uit einem Ziegenbocke, hinter welchem 50 Schnei-P * herziehen, und doch zusammen nur ein Glied langIm vorigen Jahrhunderte war das Drechseln^ Lieblings-Beschäftigung großer Herren, und^«ifer Leopold war besonders geschickt darin. ;

. 7 « Zierliche wachs-Arbeit, welche sehr schön an-

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pichen ist. Man stellt nicht nur einzelne Menschen^ natürlich in Wachs vor, wie v. Luther's Bild-ern Lebens-Größe von Wachs auf der Marien-divlivthek in Halle ist, sondern auch ganze Landschaf-x ttl ' weiche aber höchstens anderthalb Ellen lang, und* Elle breit sind (**). Einer der berühmtesten Küust-

l i Ein großer Verrath von künstlicher Drechsler, Arbeit, istin Weimar. Ehemahls waren die holländischen Kunst,Drechsler sehr berühmt, alS: Verbo evon, oder vanek <5 o c v e, im Spants. Hr. v tl f f e nb a ch bewun,dsrke in dem Naturalien »Cadinete deSHrn.de la Faiilei'iwy aus Elfenbein gedrechselte Blumen,Kränze, die sodu,,,, und dnrchsichng waren, alS Pbst-Päpier. Jn Mir»,A«n, ist eine künstlich gedrechselte Flasche aus so geiialiinemUmhörn, an weicher das ganze Leiden Christi sauber einge,ichnikseu' ist. Jn Nürnberg kaufte Blainville roakleine Becher, uitd zwar leden niit einem runden Fuße und} r , f 9 berum laufenden klappernden Ringen am Rande,mmmtlich i„ einem Pfeffer-Korne, und erfuhr dabey, baßBauer in, Dorfe BerliSgathen in Schwaben dergleichenbne Drille und aus freyer Hand drechseln könnte, dessenp, Jia yttie daher wohl perdielit hätte, genannt zu werden.

^ Don Bild Säulen ist diejenige zu merken, welche den Ki,flj*'®»« Schioeben Gustav Adolph, in schwedischer^ kehr natürlich vorstellt, und im Antiquitäten - Cabj,nE" Der» befindlich ist. In der kbnigl. Kunst -Kammerbefinden sich: K. Friedrich I. in Lebens,'« r »<b™ sammetnen Kleide, aus einem Stuhle* mi *nn» Friedrrch August, K. Friedrichs >.