Kunst. Kammer. 401
öeiniiiiß; da er aber wegen eines begangenen Todteplages flüchten mußte, und nach Nürnberg kam,pachte er daselbst seine Kunst bekannt. Mich. Siegm.vötf lernte sie von ihm, und ging 1567 nach Ei'igr'ilnd, wo er sie weiter ausbreitete (*). Ein Mehreresvon, Glas-Schneiden, s. im XVIII Th. S. 7;r, fgg.
. Zu den merkwürdigen geschnittenen Glasern gehörtdasjenige, welches in der nürnbergischen Stadt Bibliothek?^eigt wird. D. Luther schenkte es nähmlich dem be«‘fljinten D Inst Jonas, daher stehen beyder Bildnisse"haben geschnitten daran, mit diesen Versen:
Dat vitrum vitreo Jonae vitrum ipse Lutherus
,Vt vitro fragili similem sc noscat vterque.
Dem alten Dortor Jonas
Bringt Doctor Luther ein schön Gigs,
Das lehrt sie alle beide fein.
Das sie gebrechliche Gläser seyn.de ciuit. Nerimb. c. n, p. s*.
V. Dfit dem Glas-Schneiden ist übrigens die Runst, in^Men, Muscheln allerley Figuren zu schneiden, sehrMich. Darin haben die Indianer ihr Vergnügen qe,Mt, >md nach ihrer Art viele Kunst bewiesen, wie üe sichvjtthanpt der Muscheln zu vielen Dingen und zu allerleyz,,^athen bedient haben. So haben die Bengale» eineth ‘ mm - Bänder aus der Lanxus - Muschel gemacht, wel-A bey Ceylon gefischt wird. Auch die kleinen weißenb^ellan- Schnecken werden zu Ani, und Hals-Bän,^ gebraucht, andere zu Ohren. G^yenken, daher manh gleichen Dinge auch in Kunst-Kammern aufzuhe," pflegt.
U 0d ^ u _merkwürdigsten Glas-Arbeiten gehören^ ^ie Glas-Pasten, oder die Abdrücke geschnitten
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( '> Man bat Bilder und all-rl-v Fiaureu von ^l°S, "nd zwarl° sauber, das, auch die meuAuchen Haar« von G a« sind,la, man hat ganze gläsern« Pmuckrn; s. Th- Sf
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