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Kunst. Kammer.
sind.
Nach einem daran gehefteten pergamenknen 'hat ihn Hermann Höffel, 1660, als ein MeEStuck gemacht, und die Leinweber-Gilde hat ihnber^bliorhek geschenkt (*). Im Cabinet des Pred. Dorv>>in Haarlem, sahe Hr. v. Uffenbach ein hierher»höriges weibliches Kunst-Werk, eine Landschaft auf euuTafelchen von Elfenbein, und hielt fle für ein Gemahlssie bestand aber aus künstlich aufgeklebter und wohl scv".tierter Block-Seide. In Berlin hat der königl. Kn^,Sticker, Hr. Joseph Schenelly, die Stickerey ju { 'nem seltenen Grade der Vollkommenheit gebracht».macht seine Stickereyen ltiit bunter Seide, und verein'»die Kunst des Stickers mit dem Talente des Mahlers! 'macht wahre Gemählde mit der Nadel, welche maN/einiger Entfernung, für .Werke des Pinsels halt. .
Das neue berl. Jntell. Bl. v. 1.17.85, und aus v'stm das Journ. von mch fürDeutschl. n St.
S. 402, machen Kunst-Liebhaber mit z Personen beka»"/die wegen ihrer Erfindung, mit Haaren, gleich der 6°ve, zu sticken, in welcher Kunst sie es auch in kurzerziemlich weit gebracht, sich in Nieder-Sachsen rüyrwAbekannt gemacht haben.' Es sind diese Personen dreyter des Hrn. Ober -Appellat. Rathes von WylliehiFeste. Es ist nicht bekannt, daß vor ihnen irgend e'Nsich in dieser Kunst hervor gethan hatte, und man kannLalso als Erfinderinnen derselben betrachten. Es istzu läugnen, daß es in dieser Kunst, mit Menschen--?^ren, gleich der Seide, zu sticken/ noch immer weiter, « ^zu mehrerer Vollkommenheit gebracht werden wirb, ysich erst mehrere ernstlich damit beschäftigen, gleich^denn auch die neuern Arbeiten dieser drey Fraulein v ^Wy ili ch gewiß einen großen Vorzug vor den ersten 'S.cfeit haben. Diese Arbeit hat bey weitem den VorzuS v (fderjenigen, die vermittelst des Staubes von Haaren^schieht, und ist lange nicht so mühsam. Unter den v>Stücken dieser Art, die seit d. I. 1782 von 9 e & ßLiiFräulein verfertigt sind, befinden sich solche, die manziemlich genau betrachten muß, um sie von K"pftrmA§r
(*) v. Uffenbach Reisen, Tl). 2 , D- >7?.(") Reisen, Lh>S> 510.