Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Künstler.

neue Schöpfung zu veranstalten, und alle das vo'züglich Schöne aufzusuchen, was sie öfters zerstreudarstellt und zeigt. Gewiß, ein wahrer Künftigvoll geläuterter Empsiudungen, mriß in sich eine» h 'Heu Werth fühlen, der ihn über alles hinwegwas die Welt Ehre nennt, die sich nach dem Maßst^'be der Weisheit, mehrentheils auf eitlö Vorurth^^und eingebildete Vollkommenheiten gründet.Erfahrung aber lehrt uns gerade das Gegenth^'Es gibt mehr unzufriedene und pedantische,

nach dieser Ehre schnappende und aufgeblähete,

als

richtig fühlende, genügsame und wohlgesittetester in der Kunst, welche die Vorzüge ihrer Besth^igungen vor andern Bestrebungen und Arbeiten ^Menschen wahrhaftig empfinden. Man sollteglauben: wer mit so vielen schönen Dingen rumst^als der Künstler, der müsse auch schön denken

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nicht verläugnen, daß er die Vortrefflichkeit der 9' lVtur kennen gelernt habe. Allein, dies trifft selten e">/und man sieht im Gegentheil alle erwartungswidr'^Aeusserungen, von Männern, die wirklich etwas v* r 'züglich es in ihrem Betragen zeigen sollten, dievielmehr einen übel gewählten Stolz und eine £ l,vbildung ohne Grlind verrathen.

Dieser so genannte Rünstlep.' Stolz, über & flman so oft klagen hört, und der leider sehr oft ausart^und lächerliche Producte erzeugt, bringt auch !l ^'selten sehr üble und widrige Wirkungen hervor,deren Vertilgung man eifrigst arbeiten sollte.würde wahrscheinlich nicht geschehen, wem' c,e vMänner, die sich mit der Kunst beschäftigen, einestnere Erziehung erhalte» hätten, und ihnen richtige"'philosophische zweckmäßige Grundsätze, nach welchsie handeln jvülen, beygebracht worden wären.

Es ist gewiß, daß das Glück der Mefische",besseres und gesitteteres Leben, durch die erste