Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer. '525

Knpf-rberg in Schlesien, in ten nertschinskischenGruben, zu ThalitteriuHessen, bey Silberg daselbst,und in Spanien (zinnoberroth) im Hilarius beyMoldawa, (carminroth und rothbraun) im Urbanusbey Dognaska, (leberbraun) in der JsidorsrGr.ubedaselbst. Bey Oraviza im Banat kommt er üher««aus schön zinnoberroth, in großen Stücken, und oftdas gediegene Kupfer umgebend, vor. Bey.Dog-naska ist er zuweilen mit einer Schale von Kupfer-Grün umgeben, auf welche letztere Art er sich auch inGumeschewskoi-Rudnik findet/- Zu Lauterberg am'Harz findet sich zuweilen Kupfer-kröche, Kupfer-Bräune, Kupfer-Schwär;?,'Pech-Erz und Kies,in Einer Stufe aufs schönste vereinigt.

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Sc.dpoli leitet die Farbe des rothen Kupfer.Qchersvon einex-Bolar-.Erde her; also bloß von der-Bey-Mjschung des Eisens; er giebt-ihren Gehalt zw 16-bjs 24®., Kupfer im Centner an; Peithner zu 20bis 5s G.; eben so auch Kirwan zu ro bis zcJp.'C.»Wallerius, zu 3-s.und mehpp. E;/)LrünM),^bis7 op. C.; v. C.ancrin, zu I0P. L.

Der Zusammenhang dieses Dchers ist gewöhnlichnicht beträchtlich- und oft so lose, daß man ihn mit denFingern zerreibeit kann, wenigstens fast immer starkabfärbend,zuweilen aber ist er auch irkeinen ziemlich dich-ten Mulm verhärtet, und manchmahl (wie der him-beerfarbene Mulm aus Sibirien) rauh anzufühlen.Zuweilen (wie in Pochadjäschins Gruben) ist er imBrurche fliesig (kclmera cupri fhuzm-sla). Dieses Ekj istgewöhnlich ziemlich schwer, usd-meist ein fast reiner,nur mir etwas Eisen gemischter Kupfer-Kalk, - der sei-nes Phlogiston beraubt ist. Ob es, wie WallertuSbehaupt«, nur von verwittertem Kupfer ^Lebererx(das wäre also nach seiner Eintheilung und Benenn-ung, vom Kupfer-Glas) entstehe, das dürste wohl