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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer. 529

Crottft. Cuprum Aerugo nativa Waller. Ochra ae-rugo Limi . Cuprum calc. viride friabile, Lehm.

Sage, de 1’IJle , Scopol. Aerugo nativa Chrysocolla,Viride montanum Peitlm, Cuprum arrosum, viride,terrestre, Aerugo nativa, Ochra cupri viridis Car-theuj. Cupri minera ochrae ea viridis, Viride mon-tanum s. Aerugo Briiunicb . Aerugo nativa Gerb,

Verd de momagne, ou Chrysocolle Bomare. Ichverstehe unter diesem Ocher nur das staub-erd-undthonartige Kupfer- aber Berg »Grün, (Viride monta-num) welches ubter den Kupfer-Ochern seh" gemein ist.Und in seinem Zufammenhange gemeiniglich keine re-gelmäßige Figur zeigt. Nach W.tllerius entstehtderselbe aus schwefelhaltigen, durch Säure oder an-dere Ursachen zerstörten Kupfer, Erzen, wodurch dasKupfer in einen Kalk verwandelt wird, und theilsrein und uuvermischt bleibt, theils mit andern ErdenUnd Steinen vermischt und verdichtet wird. Mankann es durch seine span- und grasgrüne Farbe, durchseinen erdigen matten Bruch, Undurchsichtigkeit, undekelhaften metallischen Geschmack, unterscheiden. Esfärbt oft, aber nicht immer, ab, ist mehrentheils weich,vicht sonderlich schwer, tmd fast allezeit in Saurenauflöslich. Legt mau Eisen in dergleichen Auflösun-gen, so wird das Kupfer in metallischer Gestalt nie,dergeschlagen. Im Feuer wird es dunkelfarbig undschmilzt endlich. Es ist meistentheils mehlig (pulve-'^lenta), mürbe (friabilis), und zuweilen in einenDeutlich harte» Mulm zusammen gebacken (indurata);l!l den Gruben bricht es auf Klttften, in Nieren, meist^er als ein Beschlag und eingesprengt. Nicht im-^'er ist es rein, sondern oft mit Kalk, Thon, Gypsrc.^Mischt. Dieser grüne Kupfer-Ocher findet sich inmeisten Kupfer-Gruben in Sibirien, und fastKupfer-Gruben an der Kamm« und Belaja," Turtfchaninows und PochadjäfchinS Gruben, auch^ke.Enc.I-VLH. Ll mit