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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer.

glauben nähmlich, weil die blauen Krystallen, welchedurch die Knust aus der Auflösung des Kupfers i>uflüchtigen Alkali bereitet werden, mir der Zeit an derfreyen Luft grün werden, und nach und nach wirklichin einen grünen Kalk zerfallen, so geschähe dieses auchauf eben die Art in den unterirdischen Werkstätten derNatur. Alles Berg-Grün und dessen Krystallen ent^stehen also nach ihrer Meinung nur, wenn das Alka^stch verflüchtigt, und dadurch die blaue Farbe desaufgelöseten Kalkes in eine grüne verändert. Allein,zu geschweige», daß die Existenz des flüchtigenralischen Laugen - Salzes (dergleichen doch unter derErde in diesem Falle anzunehmen wäre,) noch zweifelhaft«st, so müßte man, wenn die Entstehung des Kupst^Grünes nach der Meinung der gedachten Schriflste^ler richtig wäre, Kupfer- Blau rmd insonderheit der'gleichen Krystallen finden, welche die anfangendeWandlung der blauen in diegrüne Farbe augenscheinlichdarthun, woran aber zu zweifeln ist, wenigstens mchsagt Hr, Hofr. Hermann (J *): ist noch kein deutleches Beyspiel dieser Act vorgekommen, vielmehr kenneich unter andern einige in diesem Betracht sehr mer^würdige Nieren von Kupfer-Blau und Grün aus deralkäischen Grube Loktewsk, welche auf eine sehr anstsallende Art das Gegentheil zu beweisen scheine»'Diese bestehen äusserlich aus Kugeln von weißlichf^rökhlichen, und roth und grau gemischten, ziemMverhärteten Mulm, der aber doch meist so mürbe ichdaß er an den Fingern abfärbt. Ihre Größe steigt von derGröße einer wälfchen Nuß bis zur Große einer starke''Faust. Schlägt man eine solche Niere entzwey, so ^ !steht sie entweder inwendig aus lauterBüfcheln von s<v ö '

nein Atlaß-Erj, oder auslauterKrystallenvonKup^

Blau, wonssc die Wände der inwendigen Höhlung

kleide»

<7J) In seiner ttmurgeschichke de, Lupfer», Th. I, S. *•'

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