Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer.

rogenförnrig oder dicht, bey Risbanna in Ungar»,im Mansfeldischen, in Dacien, im Salzburgischen,u. f. w.

Der armenische Stein ftnbet sich in den Morgen^Ländern, vornehmlich in Armenien, in Sibirien(im Ural), in Ungarn, Sachsen, Tyrol, Böheim rc.Er ist entweder ein dichter oder auch ein schuppiger(salinifcher > Kalk. Stein, der zuweilen auch QuarztTheile den sich fuhrt, und mit Kupfer-Blau durchsdrungen und davon gefärbt ist; daher brauset er auchmit Sauren auf, verwandelt aber dabey seine blaueFarbe in eine grüne. Er hat, wenn er auch schönblau ist, doch gemeiniglich auf hellblauem Grundeweiße ooer gelbe Puncte; oft aber macht auch dekKalk-- Stein die größere Masse aus, und dieser ist n»rnur blauen Flecken durchdrungen. Nach ginne sc^die Grundlage zuweilen eine Gnps-Art seyn. T>ecarmenische Stein giebt, mit Oehl zerrieben, einebla»?Farbe, die aber bald nach rhrem Gebrauche grün wird-Er wird gebraucht, um das ächte Berg- oder Lasu^Blau (Ultramarin) daraus zu verfertigen.

Kupfer-Blau auf grauem Glas-Erz bricht beyStänder im Cölnischen; rothes Kupfer-ErzmitB^und Grün, im Nassau-Dillenburgischen.

Siehe auch im V Th. S. 592.

2 . Ziupfci* ;0Rtjt>et,*5, Mincra cupri arenariaMine dc cuivre labloneuse, Russ. Pessocschnaja mc^uajst Ruda. Ist Kupfer, Erz von verschiede»^Gattung mit Sand-Stein vermischt und verhärtetCuprum diverlimode mineralisatum, cum lapiöarenario induratum; Cuprum cotaceumMincra cupri arenaria Waller. Alle Kupfer-S»"^Erz« haben ihren Gehalt nur von eingesprengtem,kaum sichtbaren Kupfer - Grün, Blau, Fahl'EAKies, Kupfer-Glas rc. Es ist gemeiniglich ein O 'menge von bald grob- bald feinkörnigen Quarz«K»,