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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer. 541

ukcht fnmtfr zu bemerken; das verändert aber seine'Na,tur nicht. Dieser Meinung ist auch Hr. geh. Ob. Fin- R.Gerhards^); „andere streifige Mineralien", spricht er:„bestehen aus wirklich säulenförmigen Krystallen, welche so„dicht an einander liegen, daß man ihre wahre Figur„kaum zu bestimmen vermag, dies ist der Fall beym Malas„chit; so weit ich die Theile desselben durch das Mikroskop„entdecken können, besteht dieses Kupfer-Erz aus Vierkant,„igen Säulen, die sich so gar oben in eine dergleichen Py,„ramide endigen; an demAklaß-Er; kann man dieses„deutlich unterscheiden. Bey dem dichten Malachit, den„man besonders aus Rußland erhält, fehlen zwar dieSpi-„tzen, allein eine nehmliche Stufe von« Harz hat mich über,„zeugt, daß hier vielleicht eine Zusammendrückung die Sicht,„barkelt der Spitzen verhindert hat. Auf dieserSrufe liegt„der Malachit in einzelnen Bündeln, und scheint oben auf„der Flache völlig glatt zu seyn, obgleich das Mikroskop„die Spitzen deutlich entdeckt." Hr. v. Nose (*') meintMalachit- Krystallen bemerkt zu haben, deren Krystallifa,klonen der Granat-Figur nahe kommen; andere sahe erblattcricht und schwarz wie Horn-Blende. In demGrundrisse des Hrn. v. Veltheim find auch schon Rupfe»Epathe aufgeführt. Durch nichts aber wird man so sehrÜberzeugt, daß dieses Mineral unter die metallischen Cpathein rechnen sey, als durch eine Art in drey- und vierseitigenbis | §ofI dicken und i bis % Z. langen Prismen krystalk--istertes Mast-Erz, welches fast einen glasartigen Bruch hat,an der Oberfläche wie Saminet glänzt, und manchinahl irrKleopinskoi-Rndnik in Altai mit weißen« BIel)-Spath und«kben solchen prisnratischen Kupferblau - Krystallen zusam-men vorkomint.

Der Malachit, oder Molochir, Griech.

oder MoA.o^r/]£., hat seine Benenn-^>'g von MaKäffl, oder Rappel (Malua),

kveil sein Gr«'ii« dieser Pflanze ähnlich ist, daher er auch

pap,

kr<!) Im 4 B. der Schrifre» der berlin. narurf. Gesellschaft.

E. r?s.

Lhcm. Annalen, «788, St. 4, S. z»6.