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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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«42 Kupfer.

Pappel- 6teln genannt wird. Weis er, wenn erde»Kindern angehängt wird, sie vor dem Schrecken be,wahren soll, wird er im gem. Leben auch Streck,©rein genannt. Seine Entstehung geschieht wahr,scheinlich auf dieselbe Art, wie die de6 Berg-Grün,von welchem er dadurch unterschieden ist, daß leinBruch, auch in den dünnsten Schalen, immer ein fa'serlges oder sparharkiges, meist undurchsichtiges & efwebe zeigt, und daß er in einer bestimmten Gestalt er»scheint. Man findet ihn am gemeinsten »ierensornuI,zuweilen knotig, tropsenartig oder lraubenförmig, und ,manchmahl in schlackenahnlichen löcherigen Schale"- !Gewöhnlich ist seine Oberfläche kugelförmig, im Bruche ;bisweilen matt scheinend, vielmehr aber nur fein rserig, halbhart, und gemeiniglich nicht sonderlichschwer. Seine Farbe ist am öftersten spangrüwmanchmahl aber auch dunkelgrün (wie sächsisches grü-ues Tuch) und blaugrüu ("). Er besteht, nachWallcrius, aus einem Kupfer, Kalke, der mit Kalk, ^oder, nach Cronftebt, mit Gypö-Erde vermischt ist, !und nach der größer» oder geringern Menge des lr)'kern Bestand-Theiles eine bald bleichere, bald höbe^ jFarbe hat. Er ist in Säuren anflöslich, so wie auch !einem reinen, mit feuerbeständigem Laugen-SaVausgetriebenen Salmiak, Geiste, welcher davonschöne blaue Farbe amiimmt. Die Gyps - oder Kalk'Erde bleibt in einer solchen Auflösung aus dem Bede"liegen (39). Den Kupfer, Gehalt des Malachit^' 1

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(88) Ob bet Malachit seine Farbe an der freyen Luft, ^Gläser (Bischr. d-Gr. Henneb. S. ff>) sernmtliet, >« pl Iweiße verändere, ist noch durch Erfahrungen ausrumach^^'

(89) Gewöhnlich hält man das Kupfer-Grün, de» Malachitnichr für sslberdaliig. Doch erwähnr Zückerr (Nntbdes Harzes, S. ;ii) eines solche» von EeUerseld, weit»?'' ^ausser einem guten Theile Silber, Pfund JSut'f er iCent», gab. Das Kupfer-Grün von Miediiija iu P". ähält is p. C. Kupfer und i Loth Silber; andere« *o