Kupfer. 543
giebt Walleriiis zu 20 bis 30, Brongniart zu75 pro Cent; Fontana auch zu 75 ; Geliert nur zu10 bis 15, v. Cancrin zu 15 bis 40 p. C. an. Maufindet den Malachit in Sibirien, und zwar von vor-züglicher Größe und Schönheit in der turtfchaninow-schen Grube Gumeschewskoi im kathrinenburgischeuUral. Er bricht hier nicht selten in sehr großen Nie-ren, die zuweilen so hart sind, daß sie sich wie derschönste Jaspiß polieren lassen. Sie zeigen als-dann viele dunklere und hellere Ringe und Streifen,die sehr angenehm in das Auge fallen. Viele sind aufihrer Oberfläche mit schwarzen Dendriten sehr schöngezeichnet. Andere haben eine fein krystallinische,wie grüner Sammet aussehende, Oberfläche, undwerden daher Sammet -El'Z, Mincra sericea, ge-nannt. Einige sind strahiicht und derb im Bruche,andere aber schalicht. Viele lassen sich in einige Zolle,ja bis 4 Arschin große Tafeln schleifen. Mau hatdarunter einige, auf welchen fast solche Figuren erschei-nen, wie auf dem florentinischen Landschafts- undRuinen'Marmor. Aus dieser Kupfer-Grube wer-den nicht selten Malachiten gefördert, die 4 , 4 , i, 2bis 10 Pud schwer sind; ja in der Sammlung derkaiserl. Berg-Schule in St. Petersburg wird einStück Malachit aus dieser Grube aufbewahrt, wel-ches über 100 Pud wiegt. Minder häufig, und beyweitem nicht so schön, bricht der Malachit in Pochad-jäfchius, in einigen andern uralifchen, und selten inden alkäischen Gruben. Desto schöner aber kommtin einigen dieser Gruben der krystallinische Mala-chit, oder das Aclaß- Erz, Munera cupri radiata &
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Kupfer und über i korb Silber. Rein ausaefchicdene Key.stallen von Kupfer-Grün au» Klevpinskvi-Rudnik im ‘ällrufgaben, im Pud a Svlotnik Silber, und 17h also yr»Cent Kupfer.