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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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554 Kupfer.

ben. Von dieser leztern Krystallisation kommen nichtleicht schönere und größere Drusen vor, als in derbessagten turtfchaninowscheu Grube (Gumeschewskoi)brechen. Die Krystallen sind zuweilen bis J Zoll iM' Durchmesser groß, undurchsichtig, größten Theilsvon Farbe wie polierter Stahl, manchmahl auch duri'keleisengrau oder röthlich, und nicht selten taubenhalßgschattierend.

c. v,olett. Violettes Rupfet- Glas, R>p

pfer-Lasur, Cuprum lazurenm, Cuivre virreu>'azur£\ Ist durch einen kleinen Theil Schwefel undEisen vererzt, derb, glänzend, von Lasur-, Smaltt'oder himmelblauer Farbe, und spröde, Cuprum sol'phure & ferro parce admixtis mineralisarum, min c 'ra solida, nitente, violacea vel cafirulescente, fi' a 'gilt Wall. Cupri minera lazurca Brihinich, C^'prum lazureum Wall. Einige haben unter de>bNahmen Rupfer .-Lasur die bunt angelaufenen Kiest-'und Andere das verhärtete und krystallisierte Kupft^Blau verstanden. Aber der wahre Kupfer -Lasill/oder vielmehr das violette Kupfer-Glas ist im Br>^che gemeiniglich dicht und glasig, zuweilen auch fe>^strahlicht, schwer und immer spröde. Es ist sehr reich,gleicht in Absicht der Farbe ziemlich einem mit E>!^versetzten Kupfer -Nohstein. Mau hat es lasurblau

smalteblau, himmelblau, lichtgrau, am meisten abervioleyblau; in den alkäischen Gebirgen im SchlangtBerge und in den Gruben Lasurskoi, im olonezischebGebirge in der Woizergrube; in Norwegen, bebSwappawari in Lappland, bey Suuerskog inland, bey der Glashütte unweit Dresden, in der D^rochea bey Annaberg in Sachsen, bey Schiltach ‘ fltWürtembergifchen, bey Dognaska im Banal; bebNohfeld'enim Zweybrückischen, bey Wildlingenher Grafschaft Maldeck, zu Bottendorf.

Kl-'p'