Kupfer.
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Klipstein (V. 2, H. 2) erwähnt eines violetten Ku-pfer-Blaues von Silberg in Hessen. Sollte es nicht vio-lettes Kupfer »Glas seyn? Und Kap f (eb. das. B. 2,H« 4, 8.367) eines bläulichen Kupfer-Glases aus derGrube Leopold im Fürstenbergischen, welches vielleichtj ebenfalls hierher gehört.
! Gemeiniglich findet fich dqs violette KupferGlaS> derb, und zwar: i- lasnr- oder veilchenblau, imSchlangenberg, wo es zugleich reich an güldischemSilberist; bey Dognaska, bey Sunerskog in Smo-land, in Dalekarlien, bey Swappawari rc. 2. Him-mel- und smaltehlau bey Laukerberg am Harze, undin Sachsen bey Annaberg und Freyberg. Es kommtaber dieses violette Glas-Erz auch krystallisiert vor,
| als: a) in vierseitigen Säulen mit zwey Flächen zu-gespitzt, bey Bulach im Würtembergischen; b) inlänglichen vierseitigen abgestumpften Krystallen; beyOravicza im Banal; c) in kurzen fünf- und sechsseit-igen, an den End, Flächen mit 3 oder 4 Flächen zuge-spitzten und an den Kanten oft abgestumpften Säulen;bey Saalfeld in Thüringen, und bey Bulach (6).
! Kir-van schätzt den Gehalt des violetten Kupfer-! Glases auf 40 bis 60 pro Cent Kupfer, und die Bey-Mischung des Eisens bey diesem Erze auf 20 bis30 p. C. Wallerius fetzt den Gehalt auf 40 bis§0 p. C.; Bomare, auf 25 bis 65 ; Brünnich, «uf40 bis 50 p. C.
B. Mir Arsenik und Schwefel vererzr, und mitEisen und oft etwas Silber gemischt.
Ampfer - ZahlerZ, Minera cupri grysea, Minede cuivre grise, Rüst. Ruperfalerz; hat eine stahl-graue (oder fahlgraue), zuweilet» in das Bleichgrauo
oder
(§) Hrn. OberbergamtSsecret- Widenmann in Stuttzard^Nachricht von den Kupfer-Lasuren in Bulach, st. iai uHr,Pe- vergmänn. Iouri». v. I. 178'-, & i°8 St fgg.