Kupfer. 567
t(' i , ,'wirke also die dermahlige knpferhaltkge Bräune" (*°).ei# I Es brechen zwar bey Safka Kupfer-Kiese; es isto't aber wohl wahrscheinlicher, daß dieser Ocher seinen§. - Ursprung mehr dem Kupfer.» Glaserze zu danken hat,itv welches nicht selten, und auch daselbst, gediegenesfec Kupfer bey und in sich führt.
Es ist eine ziemlich richtige Beobachtung, daß, je)is höher, gelber und gelbgrüner der Kies im Bruche ist,desto reicher an Kupfer ist er, obgleich weißliche Kie.'tü< se nicht selten ebenfalls einen beträchtlichen Kupfer-11g Gehalt besitzen. Sosoll z.B.beyAgordodrrdlaßgelbelos Kupfer - Kies der reichste unter allen seyn. Auch trifft
bet die Bemerkung, daß, je reicher der Kies an Kupfer
,as ist, er sich desto weicher am Stahle verhalte, ziemlichich richtig ein. Arme Knpftr-Kiese schlagen leicht
ait' Feuer.
ein Uebrigens findet man alle Kies-Arten sowohl nach
iitt ihrem innern Gewebe, als nach ihrer auffern Gestalt
sek Und Oberfläche, verschieden; B« i. Dicht, mit
glänzendem- Bruche; am Ostanberge und besonders:fef ruFahluniüSchweden, imAltafrr. a.Stahldichtmit
eilt waitem Bruche, sehr gemein, und zwar: bey Ni-
;rs> felsky im olouezischen Gebirge, bey Kylajerfwi und
P | ^yland in Finnland, bey Fahlun und Garpenberg,
' bey Ufos in Dalekarlieu, in der Tyksgrube im neuen
; - Kupferberge, im Ostanberge, bey Kofort unweit Fah-»st ^ tun, und an andern Orten in Schweden; ferner in
iich - der Alna bey Sterling in Schottland, bey Villefort
rd# in Languedoc, bey Cheveuay und Cheffy unweit Lyon,
bey Butach im Würcembergischen, im Gutacher Thal,'er# ! im Herrengrund, bey Schabbach unweit Wittichen in
gr# Schwaben, bey Laukenthal, bey Clausthal, ui der
st" ! Äülhelmsgrube aufdem Harze, im Pfunderberg, im
'er# ' Auerbacher Wildthal und bey Rohrbichel in Tyrol,
^ Nu 4 bey
v. D§>'» Briefe, S. ^4-