Kupfer. 579
der verschieden sind. Die erste, gleich unter demZech--Steine liegende ist unhalkig, 3 bis 6 Zoll stark,*md heißt in der dortigen Bergmanns-Sprache Ein-bruch, Fäule, auch Oberberg. Sie ist sehr klüftig,Und in den Klüften findet sich häufig krystallisierte»:Kalk-Spath, zuweilen auch Kies, Kupfer-Glas,«uch Bley-Glanz, doch dieser selten. Die zweyteSchicht, von eben der Stärke, schon etwas erzhaltig,auch zuweilen mit Kupferglas-Schnüren durckzoaen,heißt l^oberg, Lochberg, Ramm schale. Diedritte, i‘, i?, 2, 3, nur selten 6 bis 8 Zoll mächtigeSchicht enthalt das Kupfer-Erz, und heißt eigentlichSchiefer. Das darin befindliche Erz ist gemeiniglichgelbes Kupfer-Erz, doch trifftman auch Kupfer-Glas,Kupfer-Fahlerz, und grünes und blaues Kupfer- Erzdarin an. Diese eigentlichen Schiefer liegen, zuwei-len auf einem Letten, welcher auf dem rorhenwellec^öeviere kobalthaltig ist. 8. Das welße Liegende; einfeiner mit Kalk vermischter weißgraner Sand-SteinQuarz-und Feldfparh-Körnern. 9. Das rothelegende; ein grober eisenschüssiger, mit Thon, Kalkdnd Glimmer vermischter Sgnd-Stein von ähnlichenKörnern, wie das weiße Liegende, in welchem da, wodr zu Tage aussteht, wie an den Ufern der Saale, sich?ft weiße Kalkfpath - Nester befinden. Seine Mächt-!^keit ist noch -nicht bekannt. Auf der sächsischen Seitehat nian in dem neuen Kunst - Schachte dieses Gesteindnrchsunken, und ist 6 Lachter mächtig, auch wird unter^'selben eine sandarrige Breccia, die dort Bruch-stein heißt, angetroffen. Bey diesen Flöz - Lagernst aber noch zu bemerken, daß die Mächtigkeit dersel-en fihx verschieden ist, und von der angegebenenikers stark abweicht. So hat man;. B. bey Abteuft^9 des neuen Glückauf- Kunstschachtes, den Sa»VLachter mächtig befunden, und in demselben einenHolz, der in einen feinen Sand - Stein ver«£0 2 sieinert