Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer.

»st auch im ganzen Gestein; doch kommt »s.dabey all^mahl darauf an, daß man diese Gänge und Klüfteund in den Flöz-Gebirgen die edlen Flöze, wirklicher^schürfe,und daß man wisse,ob solche taub oder haltig sii>^Das Leztere kann man, dem Aeufferlichen nach, einigtMaßen durch die so genannten Auswitterungen/oder durch das Ausbeißende des Ganges, erfahren'Die Auswitterungen sind die verschieden gefärbtenOchern, i» welche die Kupfer-Erze verwittern, uriboft das Gestein damit beschlagen; diese müssen bestiisnie», ob man einen tauben oder erzführenden Ga"§erschürft habe, wenn man, wie es gewöhnlich geschieht,nicht so glücklich ist, frische Erze anzubrechen. DieseOchern sind von Farbe grün, blau, roth, braun undschwarz. An den grünen und blauen erkennt man a 01leichtesten, daß Kupfer-Erze anstehen. Die rothen zeige"gemeiniglich verwittertes Knpfer-Glas, und die schwar-zen entweder verwittertes Fahl «Erz, oder auch Kie?/an. Man kann sich aber hierbey bekriegen, weil dieEisen - und andere Erze, auch solche Ochern, besof"ders von lezterri Farben, geben. Es muß also, nM'nur um zu wissen, ob man wirkliche Kupfer-Erzevor der Hand habe, sondern auch wie reich und wiebauwürdig sie seyn, das eigentliche Probieren mitselben vorgenommen werden. Man kann aber dieKupfer-Erze lm Rleineu und tm Große», undsitwohl auf nassem wie auf rrocknem Wege, unters"*chen. Bey jenen kommt es hauptsächlich darauf a"eob und was für. Erze man habe; bey diesen abernimmt man schon auf ihren Gehalt, Beschaffe«^nnd fremde Beymischniig, Rücksicht, und verfährtdabey mit möglichster Genauigkeit.

ß Vorn probieren der Rupfer-Erze,cimasia minerarurn cupri; Fr. Essai de mincscuivre; Engt. Essay of ores of copper; Jtal.dclie miniere di rame. Bey dem Probieren derK^