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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer.

Einige vor,' am Ende der Röstung einige Mahl Talgüber dem Erze abzubrennen, damit die Vitriol - Säure,welche aus Mangel des Brennbaren nicht verflucheiget werden könne, davon getrieben werde, derpfer-Kalk bingegen zugleich durch das Phlogiston de»Talges seiner Reductio» näher gebracht werde.pflegt übrigens aus der Farbe des gerösteten Erze»seinen Gehalt zu beurtheilen; je schwarzer dasselbe ist,desto reicher pflegt es an Kupfer zu seyn, und je bca'Uner oder röther es ist, desto mehr enthält es Eisen.

3. Die Rupfer-Aiese muffen in der Röstung a">eben diese Art behandelt werden, nur erfordern sie >v^gen des mehrern Schwefels gemeiniglich ein stärkere-und länger anhaltendes Feuer. Manche bezeigen fwhierbey so wiederspänstig, daß Hr. v. CancriN v0^schlagt, das Erz währenddem Rösten zum öfter»^feines Mehl wieder zu zerreiben, und daß manzum lezten Mahl klein geriebene Erz in dem noch c* ,,#mahl mit Röthel wohl bestrichenen Scherben in ^Dicke eines Messer - Rückens ausbreite, darauf darselbe wieder ein wenig zusammen rösten lasse, alsbaldaber wieder heraus nehme, und das in Gestalt ei»^halben Kugel zusammen gebrannte Erz aus de^Scherben heraus breche, solches umwende und v#'kehrt aus den Sc' erben setze, alsdann noch einigemehr Stunden recht stark röste, und dieses noch ein* 3 eMahl wiederhohle (?;).

Beyd°

leer (Probierkunst, S. ny, f.) schlägt in leztermvor, }u i Ctn Lr, 1} €tn. Borax, £ Ctn Pech, u*?. „Pfund Bleymeiß oder Mennig zu nehmen; bey sehr jKupfer - Erzen aber sey i Ctti. Borax und \ Ctn- ®‘ ]{zureichend. Hat das Cri viel Spießglanz bey sich, >0 £L,man I bis I Crn. »nverrosteken reinen probierte» T» >Feilstaub zusetzen; sey viel Life» im Erze, s» könne ma»"einige Pfunde Spießglanz zusetzen.

( 7 ?) Hr. ». Cancri n halt beym Probieren der Kupfer- KMdie sehr arsenikalisch sind, und aus welchen auf die gen^e