Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer. 621

Beyde Arten von diesen, No."2 und 3 angeführ-ten Kupfer-Erzen werden, sobald sie hinlänglich ge-röstet sind, in der darauf folgenden Probe auf einer-ley Weise behandelt. Das geröstete Erz wird nähm-lich mit schwarzem Flusse (Einige nehmen den rohen,)vermischt, mit Koch-Salz bedeckt, in einer Tute inden Wind-Ofen gefetzt, und damit, wie bey den talk-artigen Kupfer-Erzen, verfahren; nur mit dem Un-terschiede, daß man hier dem Erze auch noch \ Cent-der gestoßenes Glas, und, nach Einiger Beyspiel,Kitt sehr gutem Erfolge gegen 6 bis 8 Pfund fein ge,riebene Glätte zusetzt. Das Glas wird gebraucht,weil diese Kupfer-Erze immer, und zwar oft in einerbeträchtlichen Menge, Eisen bey sich führen, welchesUnter dem Rösten bey dem Kupfer bleibt, und nun,durch das brennbare Wesen des Flusses hergestellt,vermöge seiner nahen Verwandtschaft sich mit demöleichfalls wiederhergestellten Kupfer im Korne verbin-det, und dasselbe sehr verunreinigt; das Glas aberhm die Eigenschaft, den Eisen - Kalk bald aufzulösen,verglasen, und ihn durch die Dazwischenkunft desBrennstoffes nicht so leicht mehr wieder herzustellen,Andern ihn vielmehr fahren zu lassen, wodurch dasNiederfallende Kupfer-Korn größten Theils vom Eisendffreyet wird., Aus dieser Ursache kann Hian sich^>ch bey sehr eisenschüssigen talkartigen oder vererdetenKupfer-Erzen des Glases bedienen. Die Glatte wirdbald zu Bley hergestellt, welches sich an die kleinen^sstreueten Kupfer-Körnchen anhängt, und dieselben^chtflüssiger und folglich geschickter macht, in die^dur der Tute in ein einziges Korn herab zu fallen.

Die

ließe Meise der wahre Gehalt selten heraus zn bringen sey,be» j3u|7m von iy bis ao Pfund Eifon-Feiispäne auf denProbier-Cmner für sehr nützlich.