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Kupfer.
Die bey diesem ersten Schmelzen aller vorertväh^ren Erz-Arten erhaltene Kupier-Körner sind,Beschaffenheit der Erze, sehr von einander untersagden. Aus dem reinsten kalkartigen Kupfer-(z. B. aus derben reinen .Malackir,) ist da6 Ä' ctbeynahe rein, hat seine gehörige Farbe, und kai'^wenn man auch zugleich an demselben die nöthige O 'sZ)meidigkeit unter dem Hammer bemerkt, abgewgen, und geradezu als Gar »Kupfer angegebenden. Ein ganz kvdtgeröstcrcs fchwefeliges Erz 9r"auch ohne Zusah der Glätte und nur (nebst dem 9'wöhnlichen Flusse) mit hinlänglichem Glase öesch^oft ebenfalls ein solches Korn. Man sagt in diesesFalle, das Korn sey gar ausgefallen, ungeachtet diesiim strengsten Verstände selten wahr ist; da man ab'hier auf einige Lothe eines damit vermischten Eis^°keine Rücksicht zu nehmen pflegt, so kann man den 6^halt immer so angeben. Bey den übrigen Kuk^lKörnern fällt die Farbe in das Schwärzliche, istoft von metallisch glänzender schwarzer Farbe,wird daher Schwarz - Rupfer genannt; es ist 9meiniglich spröde. Um aber diese Schwarzkupff^Rörner zu geschmeidigem Kupfer zu machen, wer'■dieselben gesplissen oder gegarer. Man seßtdf^ein Treibe-Scherbchen (doch nach und nach, dawilnicht zerspringe,) hinten in dieMuffel,füllt diese mitlen an, und erregt solcher Gestalt im Probier Of ert Jjmöglichgrößte Hitze. Glüht nmi die ganzenebst Scherbchen hell, so trägt man das Schwak) ^pfer '■ Korn mit einem Löffel auf den Scherben,dieses geschehen ist, legt man wreder Kohlen in 1 “Muüd; Loch vor die Muffel, und läßt dgs Kor" fLtreiben, welchem man zuweilen dadurch zu H" (/komme» kann, daß man die Haut, die es bekd^ ,mit dem Rühr-Häkchen ab, und nebenKsrn ziehe.
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