Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer. 6zz

stnden, welcher das in dem Schiefer befindlich gewe»sene Kupfer in sich hat, und welcher auf nachstehendevon diesem abgesondert wixd. Man schlage den^ley -König dünn, schneide ihn in Stücke, und löseihn in 2 Quent reiner gefüllter Salpeter-Säure auf,welche zuvor mit 8O.uent destilliertem Wasser vermischtworden ist; nach geschehener Auflöfimg füge manwoch ^ §oth destilliertes Wasser hinzu, und schlage als-dann das Bley mit Vitriol- ober Kochsalz-Säurenieder. (Mit jener geht solches schneller und reinli-cher von Statten.) Wenn kein Niederschlag rnehrer-^lgt, läßt man alles durch weißes Fließ - Papier klardurchlaufen, und seht einen blanken Nagel hiucin, sowird das sämmtliche Kupfer binnen 24 Stunden me-tallisch heraus geschlagen, welcher- man tnit Wasser^ussüßt, trocknet und wagt. Da aber alles Bley,wso auch der Mennig, immer etwas Kupfer bey sichhat, so muß man, um, recht genau hierbei) zu gehen,reinen Bley-Kalk dazu anwenden, wozu einklein zerriebener weißer Bley-Spath dienen kann;"der, man löset Bley, in reiner Salpeter-Säure,welche mit 50 Mahl so viel Wasser verdünnt worden’ff, auf, und schlägt das Bley mit Kochsalz-Säureweder, so bleibt das in dem Bley befindliche Kupferw der Flüssigkeit; verdampft man dieselbe bis auf^,kann man daS Kupfer mit Eifeu niederschlagen.

Den mit Kochsalz-Säure niedergeschlagenen Kalkttdncirt man mit 4 Mahl so viel keiner Pott-Aschew)d etwas Köhler»-Staub zu Bley, welches nun-ochst rein ist; „fir, verkalkt man es, so hat man einen»u obiger Probe höchst reinen Bley-Kalk.

Um jchwcfelirzc Rupfen- Erze aufRoh-Stem2U probieren, schreibt Geliert, in seiner Probier-est, folgende Verfahrungs-Art vor: Man ver-wischt i Ctn. von dem zart geriebenen Erze mit r^biSNr 5 3Mahl