6 ; 2
Kupftk.
Stein und 4 Loth Salpeter nach dem gemeinenWichte beschickt, niit Salz bedeckt, und im Tiegel as'
siedet. Das auf diese Art heraus gebrachte Schlack.Tupfer laßt sich, vornehmlich wenn demselben aE2 Loth Glas-Galle zugesetzt worden sind, leichtdie gewöhnliche Art zu Gar. Kupfer abtreiben. ^ein größeres Garkupfer-Korn zu bekommen, ka>sman 2 Loth Schiefer mit 4Loth Weinstein, saw>^2 Loth Salpeter, und 80 Probier-PfundSpießglas»-in einem Tiegel, daneben aber eben so viel von eiststrengen unhaltigen Stein-Art, mit eben dem Flup/8o1tz. Spießglanz und 12 G. Gar-Kupfer anhebe^und dabey in Absicht der Berechnung nach obiger A ^verfahren. EraMek zieht die Kupfer-ProbenSpießglänz allen andern vor; weil aber das erhalt?"Korn immer anrimöuialisch ist, so löset er solchesScheide-Wasser auf, und rechnet den zurückbleiben^Kalk des Spießglanzes vom Kupfer- Korn weg.reichen Erzen, die auf40 bis 60 pro Cent im Geh"''kommen, nimmt er auf 1 Cenrn. Erz 2 Centn.Glanz, bey armer» aber mehr. .
Eine andere Methode, besonders für Kupl^Schiefer, hat Hr. Jlsemann (js) angegeben, vwelcher er versichert, daß sie ihm nie fehlgeschb-6^sey. Man nehme, sagt er: 1 Centn. geröstetenpfer-Schiefer, 2 Cln. schwarzen Fluß, \ Crn- $JLlen - Staub, 1 Ctn. Mennig, g Ctn. verkrachtes Kchen-Salz, (alles Probier-Gewicht ) und reibe ^jedes besonders klein; alsdann mischt man alles Q>f 'unter einander, schüttet die Mischung in eine ^nannte Schmelz-Tute, läßy alles 1 Stunde ins 11 ' r -Schmelz-Oftn fließen, nimmt die Tute aus dem Fes^und klopft sacht austden Bohen derselben, so wirb» ,«ach der Erkaltung Lilien Bley-König auf dem
C 75 ) Verträge zu d^i» chcm. A»»<rl. St. >, S. ;6.
/