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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer. 635

Die Art, wie bao Schwarz Rupfer auf J>«r*Äupfcr probieret wird, geben Cramer (Probierk.S. 516) und Geliert (Probiert. S. 154) auf einerleyArt an, welchen auch sLogel (Mineral. S. 532) gefolgtist. Der Erste hak aber in feinem neuern Werke (Me-tallurgie, TH.2, S. i z r,f.) einige Abänderung hierinangegeben, und ich will also das daselbst beschriebeneVerfahren als für diesen Fall noch zur Zeit das ge-bräuchlichste, hier anführen.

. „Sehr eisenschüssige Schwarz-Kupfer tränken sichaufder Kapelle gar nicht ein. Dieses zu vermeiden,muß das Korn erst auf einen Scherben Verblasen wer-ben, so geht daS Eisen in weniger als einer halbenMinute ohne Abgang des Kupfers davon, und das Korn .stießt lauter und klar; alsdann ist es geschickt, mit der Ge-gen-Probe auf die Kapelle gesetzt zu werden. Manwäget also einen Centner Schwarz-Kupfer, und da-gegen einen Centner Gar --Kupfer/ aufjeden Centner4 Centner reines Probier-Bley zur Gegen-Probe,Und läßt beyde auf zwey vor das Gebläse gesetzten Scher-ben in das Bley eintränken, aber auch, so bald diesesgeschehen ist, unter etwas darauf geworfener nasserStübbe abkühlen. Dann werden die Scherben zer,schlagen, die Proben rein gemacht, zu gleicher Zeitnuf zwey wohl abgeäthmete Kapellen gefetzt, und mitscharfer Hitze angetrieben; hierauf gegen die Mündungder Muffel gezogen, daß ste etwas kälter gehe, bis^twa § vertrieben sind, da es dann Zeit ist, die größteHitze zu geben. So wie die Körner abgeblickt haben,Werden sie sofort heraus genommen und mit Wasser^gelöscht. Beyde Kölner werden ausgewogen, undAbgang des Gar-Kupfers dem Korne, wel-ches von, Schwarz-Kupfer übrig geblieben ist, zuge-bt, welchesder Gehaltist. Essindz.B.tooB.Gar-^upftr eingesetzt worden, und das ausgewogene KornV'U H. betragen, so sind 49 id. Abgang; das Korn

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