656 Kupfer.
■ vorn Schwarz-Kupfer aber babe 30 ft., so hält dasSchwarz-Kupfer au Gar-Kupfer 79 t&.
«Sehr bleyifche Schwarz-Kupfer lassen, w«»rdes Kupfers nicht viel ist, auf der Kapelle nichts 5" ;rück. Wenn nähmlich im Centner solchen Kupfers auch10 bis 12 jtz. sind, so geht das ganze Kupfer mit derGlätte fort. Man seht also zu 1 Centn. solcherpfer f Ctn. Gar.-Kupfer, und, damit es sich auf derKapelle leichter eintränke, noch l Ctn. reines Pr^biec-Bley, läßt solches abgehen, und rechnet aufjevr10 th. Abgang i iL. Kupfer, welches das Bley mitin die Kapelle geführt hat; alsdann gddirt man diese"Abgang zum. Korne, und zieht das zugesetzte Gar-Kj"pfer von der Summx ab; was übrig bleibt, wird fürden Garkupfer-Gehalt im Zentner gehalten. &seyn z. B. eingewogen ioo ttz. bleyifches Schwarz'Kupfer, 100 ttz. Probier-Bley, und 50 Pfund^ Gar-Kupfer, .zusammen 250 Pfund. Das Garc. Kupfer halte 51 Pfund, also Abgang 1-99. Pfund«Mit jeden iq Pfund Abgang ist 1 Pfund Kupfer, zc"
. stammen.20 Pfund, in die Kapelle gegangen, in allem. 71 Pfund; davon das Gar-Kupfer abgezogen mit■55 Pfund, also hält das bleyifche Schwarz -Knpf^7 16 Pfund,"
Ueber das Oarmachen ir» Äleirien, drücktCramer (Probierkunst, S. 520, fgg.) folgenderßen aus: «Dieses ist die lezte Reinigung des Kupferswodurä) die in den vorhergehenden Arbeiten angefa^gene Scheidung der fremden Sachen, so viel als mö^lich ist, vollkommen zu Ende gebracht wird. Dr""alle Metalle und -Halb-Metalle, Gold undausgenommen, werden größten Theils nebst de>"Schwefel und Arsenik durch vorher angestelltes Röst^"theils fortgejaget, theils ausgebrannt; in dem vorhr^gegangenen Schmelze» aber sind sie entweder anfür sich selbst zu Schlacken und Rauch geworden, ^