Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer. 645

Vom Gmöen - Bau auf Kupfer - Erze, undvon der Vorbereitung derfelben zum Schmel-zen im Großen.

A. Vom Gruben-Bau. Hat man durch dievorhergehenden Proben im kleinen Feuer gefunden,daß man solche Kupfet-Erzb erschürft habe, die inRücksicht ihres Gehaltes eine gute Ausbeute verspre-chen, und also einen ordentliche» Bau verdienen; oder istMan gesonnen, auch nur auf Hoffnung einzuschlagen,legt man einen regelmäßigen Grüben-Bau auf die-selben an. Hierbey sind zwar grüßten Theils diejenigeallgemeine Grundsätze zu befolge», welche bey demBerg-Baue überhaupt, die Erz»Art mag seyn wel-che sie wolle, angewendet werden muffen, wenn derBau nach Bergmanns-Regel geführt werden soll;e $ sind aber bey dem Gruben-Baue aufKupfer-Erzedoch einige besondere Anmerkungen zu machen, die ichHier nicht übergehen darf.

Das erste, was hierbey in Betrachtung kommt,

ob man auf Gängen, oder auf Flözen, zu bau»»Habe, wovon man durch die Art des Gebirges, in wel-chem man die Erze erschürft hat, überzeugt wird; dennAan muß wissen, ob man sich in Gang - oder in Flöz-gebirgen befinde. Es ist aber hi,er der Ort nicht, d,eKennzeichen dieser Gebirge zu bestimmen; ich habedavon bereits im XI V Th. S. 340, fgg, und im7^ Th. S. 10, fgg. gehandelt, und es ist auch indem vorhergehenden Abschnitte Verschiedenes davonvorgekommen.

Hat man in Gang-Geviroen anzusitzen, so ist»üvörderst zu bemerken, ob man auf lchmahlen oder^'s mächtigen Gängen werde zu bauen haben, welchesl'ch-eii.iger Maßen nach der Mächtigkeit des Ausbei-zenden, oder der mir Gang-Art ausgefüllten Kluft,Ss 2 beur»