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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer.

beurtheilen läßt. Weil aber die Kupfer * (Srjf in ^ cl!Gang-Gebirgen (wozu hier auch die Gebirge desdichten Kalk-Steines zu rechnen sind,) gemeiniglichmehr in mächtigen Gängen und Lagern, als a»lschinahlen Klüften, zu brechen pflegen; fo hat »ia>>immer mehr Grund, das erstere zu vermuthen;sey denn, daß man die Erze in solcher Berg-Art^schürft hat, wo sie gewöhnlich nur in schmähtenren anzustehen, oder gar nur eingesprengt zu seyn pflt'gen. Dergleichen sind: Granit, Glimm.er-Schief^Serpentin--Wake, und nicht selten auch Gneiß i' llSQuarz. In den Kalk-Schmeer- und Märgel.'G^birgen hingegen brechen sie nicht selten in sehr mächt'igen Lagern.

Stehen schmähte Gänge zu Tage an, so ist oft ^Fall vorhanden, daß solche nur Neben-Gänge si^/die sich mit dem Haupt-Gange schleppen, oder des'selben überkreuzen, welches leztere viel gewöhnlich^ist; und alsdann ist es, wofern die übrigen Umstandes erlauben, rathsamer, sich lieber mit einem Stolst^als mit einem Schachte, einzulegen, weil manjene .Art Hoffnung hat, den vermutheten HauP^Gang ober das Erz-Lager desto eher zu erreichen,wenn man aufben schmähten Gang einen Schacht <$'senkt, und aus demselben Oerter und Strecken treibt'Lezteres hingegen ist wieder sehr nützlich, wenngleicb anfangs auf einen mächtigen Gang eiiigesch'^gen hat, auf welchen man, vorzüglich längstStreichens, mit Schächten niedergehen kann.

Weil man zuweilen sehr mächtige Kupfer - ® atl ^erschürft, so pflegen einige Bergleute (und beso«^.haben die Alten diese Gewohnheit. gehabt,)durch Tage: Arbeiten oder in großen Tage-G^^zu gewinnen, und erst dann mir Schächten und tV^ien in die Teufe zu gehen, wenn man wegen