Kupfer. 6u
Achsen hatte man anfänglich mehr auf bembaflgen, 2 bis^ Lachter starken Eisenstein-Lager gearbeitet, und schon?"ch'. als 24000 Fuder Eisen-Stein gewonnen, ais sich"u I. 1750 auf ein Mahl die Kupfer-Gänge dabey der-maßen veredelten, und die Kupfer-Erze sich zugleich mit"eu Elsenflem-Lagern fanden, daß man in denselben eineWeitung von 8 Lachter breit, 11 L. lang, und 2-* L. hoch,"umgehauen hat, in welcher fast nichts als lauter gcdiege,"es Kupfer und andere reichhaltige Kupfer- Erze, an stattdes Eisen-Steines, find gefunden worden. Man Yak vondiesen reichen Nieren 2990 Ctn. an 9000 Pud Kupfergeschmolzen. Der nun größten Theils verlaßene und ans-Sehauene Kupfer - Bau steht einem Stockwerks - Baueziem«uch ähnlich, worin nur noch hier und da schmähte und ge-linge Kupfererz - Trümmerchen in den ausgebrochenenWeitungen des braunen Flözes wahrzunehmen find, auslvelchen.aber immer noch tteberfchuß gebender Eisen,Steingehauen wird, nachdem sich die iu denselben gelegene» Ku-pfererz-Nieren wieder verloren hatte». „Nicht leicht,««agt Henkel (Rieshist. S. 433): „wird ein Bergwerk"seyn, wo das Kupfer mangeln, und wenigstens nicht ab"Und zu fallen sollte, wie wir unter andern von allen Ze-ichen des meißnischen Reviers leicht erweisen können.»Kupfer, Erz ist in allen Königreichen und Ländern, in»Schweden, in Norwegen, in Rußland, in Ungarn, in"Japan, in Spanien, und in Deutschland, an unzähligen«dtten." Zu Moschellandsderg bricht mit Schwefel undKupfer vererztes Quecksilber. Bey Kirchheim ist daSQuecksilber-Erz zuweilen von Kupfer-Grün und Klangefärbt. Bey dem Städtchen Glashütte in Sachsen, wirdMf Eisen und Kupfer g-bauet. Die Erze bestehen in Ku-pfer» Kiesen, Kupfer-Grün und Kupfer-GlaS, welche in"Ud mit rothen thomgen Eisen-Steinen, die zuiir TheilKauz weich find, brechen (Ferber, VI. 23 . S. 160), Bey^aalfeld brechen in den dafigen Flözen Kupfer- und Sil-ber > Erze und Kobalt beysammen. Bey der Rilterhütteu»d fast überall in Westmanland, brechen Kupfer- undÄsen»Erze mit und unter einander (v. CronstedtG. S 27). Kupfer - und Wismuth-Erze brachen"bysammen in Dalekarlien fin Boberg und Bastng. Ku«"ser-Kirs (etwas goldhaltig) in Quarz mit gediegenem^vide und grünem Ocher, auf der Fragarrt in Kärnthen.